Buchvorstellung: Der Hausbaum

Der Hausbaum Buchvorstellung

Der Hausbaum – Wie man den Baum fürs Leben findet. Klingt ganz schön existenziell, oder?

Die liebe Caro vom Blog Hauptstadtgarten hat mich zur Blogparade Die schönsten Gartenbücher eingeladen. Im Rahmen dessen möchte ich euch das Buch Der Hausbaum vorstellen.

Wenn der Herbst langsam aber merklich in den Winter übergeht, es im Garten ruhiger wird und die Vorbereitungen für die frostige Zeit abgeschlossen ist, beginnt für mich die Zeit der Gartenbücher. Und davon habe ich so Einige! Jetzt kann man sich die Zeit nehmen eingemümmelt auf dem kuscheligen Sofa ausgiebig zu schmökern. Ich nehme das gerne zum Anlass mich für die nächste Saison inspirieren zu lassen. Immer wieder streift dann mein Blick durch das Fenster in den Garten und ich überlege mir schon jetzt, was ich in der nächsten Gartensaison so alles machen möchte.

Im letzten Jahr war es die Planung unseres Vorgartens und damit einhergehend unseres Hausbaums. Ja richtig, ein Hausbaum sollte her. Ein Baum, der ins Auge fällt. Ein Baum, der ganzjährig Freude bereitet und sich zu jeder Jahreszeit anders zeigt. Ein Baum, der zu uns und unserem Haus passt. Genau mit diesen Worten beginnt die Autorin Bärbel Faschingbauer das erste Kapitel:

Warum Sie einen Hausbaum pflanzen sollten? Nichts markiert die Verwurzelung mit einem Ort so sehr wie ein Baum, der genau zum Haus und seinen Bewohnern passt.

Auch wenn ich zum Zeitpunkt der Auswahl unseres Hausbaumes dieses Buch noch nicht besaß, kann ich jetzt mit Sicherheit sagen: Ich hätte mich auch nach der Lektüre dieses Buchs wieder für diesen Baum entschieden. Ein Zierapfelbaum ist es geworden. Er durfte im Frühjahr seinen Platz beziehen im Vorgarten. Doch leider fiel vermutlich durch den Zeitpunkt des Umzugs von der Gärtnerei in unseren Vorgarten die Blüte in diesem Jahr aus. Wenn er richtig verwurzelt ist, wird er sich hoffentlich im nächsten Jahr in voller Pracht zeigen. Durch die üppige Blüte im Mai und Juni ist er ein wahrer Magnet für Bienen und Insekten und im Herbst bietet er Vögeln köstliches Futter, wenn die kleinen Äpfel reifen.

Das Buch: Der Hausbaum – Wie man den Baum fürs Leben findet

Warum ein Hausbaum? Wie findet man den passenden Baum? Diese Fragen leiten das Buch ein und werden sodann kurz erläutert. Der Hauptteil des Buches besteht aus den Porträts diverser Hausbäume, die nach ihrer Größe gegliedert sind. Schließlich ist das eines der Hauptkriterien für die Auswahl: Wie groß darf der Baum eigentlich werden? Ein Reihenhaus oder ein Vorgarten bietet ein ganz anderes Platzgefüge als ein großer Garten. Denn ein Hausbaum muss nicht zwingend vor dem Haus stehen, er kann auch maßgebliches Gestaltungselement für den Garten sein.

Die Auswahl der Bäume ist groß, aber das Buch bietet einen guten Überblick über die Möglichkeiten. Eine weitere Inspirationsquelle also für die kalten Tage im Winter, wenn es auf dem Sofa gemütlicher ist als im kalten Garten. So stelle ich mir dann vor, wie wohl unser Hausbaum in wenigen Monaten zu hoffentlich üppiger Blüte kommt und wir ihn zum ersten Mal richtig in seiner vollen Schönheit bewundern können.

Der Hausbaum Baum fürs Leben Buchvorstellung

Der Hausbaum
Wie man den Baum fürs Leben findet
Bärbel Faschingbauer
blv Verlag

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Sandra

Warum es die Grüneliebe gibt? Weil ich mit Leidenschaft in meinem Garten bin und frische, gute Lebensmittel liebe. Meine Erfahrungen und Erlebnisse gebe ich euch auf grüneliebe.de weiter und hoffe euch damit zu inspirieren. Viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

6 Antworten

  1. hansearte sagt:

    Hallo Sandra,
    das ist eine super Empfehlung! Ich finde auch das ein Baum schon eine persönliche Angelegenheit ist.
    In unserem Garten steht ein relativ alter Apfelbaum. Der war zwar schon da, aber dennoch hat man eine Art Beziehung zu ihm aufgebaut.
    In diesem Jahr habe ich dann einen Zwetschgenbaum gekauft und gepflanzt. Und das war auch kein Zufall. Es musste dieser Baum sein der auch genau an dieser Stelle gepflanzt wird.
    Beste Grüße
    Björn

    • Sandra sagt:

      Lieber Björn,
      manchmal sind es bestimmt auf Zufälle – ohne Planung – durch die ein Hausbaum ein Hausbaum wird. Einen alten Apfelbaum hätte ich in unserem Garten auch gehegt und gepflegt.
      Viele Grüße
      Sandra

  2. Marie sagt:

    Liebe Sandra,

    das Buch hört sich toll an. Ich habe bisher nie darüber nachgedacht, dass es so etwas wie einen Hausbaum überhaupt gibt, aber die Idee ist wirklich schön. 🙂 Danke für die Rezension!

    Alles Liebe,
    Marie

    • Sandra sagt:

      Das freut mich, liebe Marie. Manchmal hat man auch einfach einen „Hausbaum“, ohne es eigntlich zu wissen oder ihn als solches zu bezeichnen. Die Idee finde ich aber selber so schön, dass es mir ein persönliches Anliegen war, das Buch vorzustellen.

  3. Andrea sagt:

    Hallo liebe Sandra! Das ist jetzt ein Zufall. Wir wohnen in einem 250 Jahte alten Bauernhof. Für den Vorgarten habe ich lange überlegt, welcher Baum für uns zum Hausbaum taugt. Irgendwann war ich mit einer Freundin in einer Baumschule stöbern. Da stand er: der Zierapfelbaum. Sofort hat er mein Herz erobert und durfte mit. Äpfel passen gut ins bäuerliche Leben. Im Frühjahr die Blüten, das schöne Laub und dann die dunkelroten Früchtchen für Vögel und Co. Einen richtigen Apfelbaum wollte ich nicht wegen der vielbefahrenen Straße würde ich das Obst nicht unbedingt essen wollen.
    Mein Baum ist noch sehr klein.

    • Sandra sagt:

      Ach das ist ja ein schöner Zufall, liebe Andrea. Genau die gleichen Überlegungen wie bei uns 😀
      Dann wünsche ich dir weiterhin ganz viel Freude an deinem Zierapfelbaum!
      Liebe Grüße, Sandra

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