Den alten Weihnachtsbaum weiterverwenden im Garten

Weihnachtsbaum weiterverwenden

Eigentlich ist es doch schade, den Christbaum nach Weihnachten zu entsorgen. Besser ist es doch, wenn man den Weihnachtsbaum weiterverwenden kann.

In vielen Haushalten wird zwischen Neujahr und Heilig Drei König der Baum abgeschmückt und entsorgt. In den meisten Städten gibt es extra Müllabholungen für ausrangierte Weihnachtsbäume. Wenn der Baum aber noch nicht komplett nadelt, ist es doch besser ihn weiterzuverwenden. Und genau das kann man machen, wenn man einen eigenen Garten hat.

Weihnachtsbaum weiterverwenden – die Zweige dienen als Frostschutz

Die Zweige des Weihnachtsbaum können den Pflanzen im Garten als Frostschutz diesen. Meistens wird es ja erst nach Weihnachten richtig kalt. Wenn dann schon die ersten Triebe aus der Erde schauen, müssen sie vor Frost und Schnee gut geschützt werden. Die Weihnachtsbaumzweige kommen da genau recht. Auf Beeten, dem Kompost oder über Stauden und im Herbst gepflanzten Blumenzwiebeln dienen die Nadelzweige als warmer Schutz vor frostigen Temperaturen.

Wenn der Baum schon einige Nadeln durch die trockene Heizungsluft verloren hat, können die etwas dünner gewordenen Zweige auch einfach in mehreren Lagen über die zu schützenden Pflanzen gelegt werden.

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Reisigzweige schützen vor Austrocknung

So manche immergrüne Pflanze erfriert im Winter nicht, sondern sie vertrocknet. Denn durch die gefrorene Erde kann die Pflanze kein Wasser aufnehmen. Zudem verliert sie Wasser, wenn die Wintersonne die Blätter austrocknet. Wird der Boden rings um die Pflanzen nun durch Zweige geschützt, friert er nicht zu und die Pflanzen können auch bei winterlicher Kälte Wasser aufnehmen. Daher sollten auch winterharte Pflanzen wie Buchs oder Kirschlorbeer mit einer dicken Schicht aus Reisig geschützt werden. Kleinere Pflanzen können zudem mit Zweigen bedeckt werden, damit die winterliche Sonne die Blätter nicht zu sehr austrocknet.

Der kommt in den Garten: Weihnachtsbaum im Topf

Wer sich statt einer gefällten Tanne für einen Weihnachtsbaum im Topf entschieden hat, kann diesen bereits im Januar in den Garten pflanzen. Zumindest geht das dort, wo der Boden frostfrei ist.

Tipp: Der Baum sollte nicht direkt vom warmen Wohnzimmer in den Garten gepflanzt werden. Er muss sich erst an die Temperaturen gewöhnen. Der Baum wird also ein paar Tage an einen kühlen Ort, bspw. den Balkon oder ins Treppenhaus, gestellt. Danach wird er an die Außentemperaturen gewöhnt, bis er ausgepflanzt wird.

Ein Weihnachtsbaum mit Wurzelballen, der später im Garten ausgepflanzt wird, bietet in den kalten Wintermonaten auch einen guten Schutz für Vögel und kleine Tiere. Die Weihnachtsdeko vorher abmachen und gegen Meisenknödel austauschen und schon hat man ein eigenes kleines Vogelparadies geschaffen.

Den Weihnachtsbaum weiterverwenden kann man also auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Es wäre auch zu schade, wenn der Baum einfach in den Müll wandert. Schließlich hat der Weihnachtsbaum einige Jahre gebraucht, um so schön und groß zu werden, um uns ein stimmungsvolles Weihnachten zu bereiten.

Sandra

Warum es die Grüneliebe gibt? Weil ich mit Leidenschaft in meinem Gemüsegarten gärtnere und frische, gute Lebensmittel liebe. Meine Erfahrungen und Erlebnisse gebe ich euch auf grüneliebe.de weiter und hoffe euch damit zu inspirieren. Viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

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