Dörrgerät im Test: Appleberry von Klarstein

Dörrgerät im Test

Unser Dörrgerät im Test – wir stellen euch unseren Appleberry von Klarstein vor, mit dem wir in den letzten Wochen Obst, Gemüse und Fleisch gedörrt haben.

Über das Dörren als Haltbarmachung von Lebensmitteln haben wir euch bereits informiert. Ihr könnt in unseren Artikeln Haltbarmachung: Gemüse und Obst dörren und Wie kann man Dörrgemüse und Trockenobst verwenden? nachlesen, was es mit dem Dörren überhaupt auf sich hat.

Dörren kann man entweder an der Luft (vor allem im Sommer an warmen Tagen oder auf der Heizung ist das möglich), im Backofen oder im Dörrgerät. Wir haben uns aus Platzgründen und aus hygenischen Aspekten für die Dörrung im Dörrapparat entschieden. Also haben wir zunächst recherchiert, worauf man beim Kauf eines Dörrgerätes*achten muss:

  • Das Fassungsvermögen ist abhängig davon, wie oft und wie viel man dörrt. Dörrt man nur gelegentlich, reicht ein kleineres Gerät. Große Geräte sind gut geeignet, wenn man regelmäßig und vor allem relativ große Mengen dörrt.
  • Die Bauweise unterscheidet sich in der Regel zwischen Einschubsystemen, bei denen die Etagen wie Schubladen eingesteckt werden, und Stapelsystemen, bei welchen die Etagen übereinander gestapelt werden.
  • Der Stromverbrauch ist nicht zu unterschätzen, denn es dauert mehrere Stunden, bis Obst, Gemüse und Fleisch getrocknet sind. Daher sollte man die Watt-Angaben der Hersteller vergleichen.
  • Die Einstelloptionen sind ebenfalls von der Nutzung abhängig. Unterschiedliche Temperatureinstellungen und Timer sind die wohl wichtigsten Faktoren.
  • Der Platzbedarf muss so berücksichtigt werden, dass das Gerät während des Dörrvorgangs frei stehen kann, damit die Luft zirkulieren kann und es keinen Hitzestau gibt.
  • Die Verarbeitung der Teile in Bezug auf Sicherheit und Langlebigkeit ist natürlich auch nicht zu unterschätzen.

Nach einigen Recherchen und Überlegungen, ob wir eher ein Anfängergerät wollen oder ein Höherwertiges, haben wir uns für den Klarstein „Appleberry“* entschieden. Bei testberichte.de schnitt das Gerät mit der Note sehr gut ab, auch im Vergleich mit wesentlich teureren Geräten. Und für den Einstieg war der Preis auf jeden Fall ein ausschlaggebendes Argument.

Appleberry – Dörrgerät im Test

Das Dörrgerät eignet sich zum Trocknen von Obst, Gemüse, Pilzen, Fleisch usw. Es hat zwei Temperaturstufen mit 45° C und 70° C und eine Zeitschaltuhr. Die Leistung liegt bei 400 Watt.

Auf vier Etagen mit einem Durchmesser von 30 cm und einer Etagenhöhe von 3,5 cm kann man relativ viele Lebensmittel trocknen. Die Teile sind alle aus Kunststoff und lassen sich sehr gut reinigen. Man muss etwas vorsichtig beim Reinigen mit den Teilen sein, da der Kunststoff nicht unzerbrechlich ist. Zum Verstauen kann man die Etagen zusammenstecken und das Gerät nimmt weniger Platz weg – zumindest in der Höhe.

Wir haben unterschiedliche Sorten gedörrt, von Zwetschgen über Tomaten bis hin zu Fleisch. Und es hat einwandfrei funktioniert! Das Gerät ist relativ leise, man hört natürlich ein Lüftungsgeräusch, aber das ist überhaupt nicht störend. Das Ergebnis war immer sehr gut und wir sind auf den Geschmack gekommen.

Unser Fazit: Für den Einsteiger ist das Gerät ideal und wir möchten es nicht mehr missen!

 

Sandra

Warum es die Grüneliebe gibt? Weil ich mit Leidenschaft in meinem Garten bin und frische, gute Lebensmittel liebe. Meine Erfahrungen und Erlebnisse gebe ich euch auf grüneliebe.de weiter und hoffe euch damit zu inspirieren. Viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

2 Antworten

  1. Isabel sagt:

    Hallo, ich möchte mir auch eiben Appleberry kaufen – mir ist aber sehr wichtig das man damit auch Fruchtleder herstellen kann. Könnt ihr mir sagen ob das geht?

    Vielen Dank.
    Isabel

    • Sandra sagt:

      Ausprobiert habe ich es selber noch nicht, aber es dürfte funktionieren, wenn man auf die einzelnen Etagen Backpapier legt. Das muss man entsprechend zuschneiden (ich hatte das beim Trocknen von Bärlauchsalz gemacht). Eventuell eignet sich aber ein Dörrautomat mit rechteckigen Etagen besser.
      Viele Grüße, Sandra

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