Duftende Holunderblüten ernten von Mai bis Juli

In der Zeit von Mai bis Juli kann man überall Holunderblüten ernten.

Abhängig von der Region blühen die weißen Blüten des Schwarzen Holunders in der Zeit von Ende Mai bis Anfang Juli. Die Blüten verströmen einen intensiven Duft und sie lassen sich hervorragend zu Holundeblütensirup oder -gelee verarbeiten.

Holunderblüten ernten – so geht’s

Holundersträucher wachsen fast überall am Straßenrand, auf Wiesen oder an Waldwegen. Man sollte jedoch besser keine Holunderblüten ernten, wenn der Strauch direkt an einer Straße steht. Durch die Abgase der vorbeifahrenden Fahrzeuge sind die Blüten (und später auch die Beeren) nicht gut zum Verzehr geeignet.

Für die Ernte nimmt man sich einen Korb und eine Schere mit. Ein Korb eignet sich zum Sammeln sehr gut, da die Blüten locker und luftig darin liegen können. In Plastiktüten gequetscht nehmen die zarten Blüten schnell Schaden.

Gepflückt werden die ganzen Dolden. Zumeist hängen an einem Strauch Dolden mit geschlossen und geöffneten Blüten sowie zum Teil bereits mit den ersten noch grünen Beeren. Es werden nur die Dolden gepflückt, deren Blüten geöffnet sind. Am besten verwendet man zum Pflücken eine Schere.

Übrigens eignet sich der Vormittag am besten für die Ernte von Holunderblüten. Dann ist das Aroma am intensivsten und der Wirkstoffgehalt am höchsten.

Nach der Ernte

Nach der Ernte werden die Blütendolden vorsichtig ausgeklopft, damit kleinere Insekten und Schmutz herausfallen. Man kann die Blütendolden auch locker auf einem Tisch oder auf dem sauberen Boden ausbreiten, damit Insekten davonkrabbeln können. Die Blüten sollten nach der Ernte möglichst zügig verarbeitet werden, da die Dolden realtiv schnell welk werden.

Übrigens sind Holunderblüten sehr gesund. Sie enthalten ätherische Öle und Glykoside. Man kann Holunderblüten auch trocknen, in einem luftdichten Gefäß aufbewahren und als Tee aufgießen. Dieser wirkt gegen Husten und bei Erkältungen. Außerdem sollen die Wirkstoffe in den Blüten gegen Blähungen helfen.

Tipp: Wer den intensiven Duft der Blüten nach Honig und Muskatwein mag, der kann sich ein paar Blütendolden zu Hause in eine Vase mit Wasser stellen. Die Blüten verwelken zwar relativ schnell, aber der Duft verbreitet sich im ganzen Raum. Auch als (kurzweilige) Tischdeko sehen die weißen Blüten sehr schön aus.

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Sandra

Warum es die Grüneliebe gibt? Weil ich mit Leidenschaft in meinem Garten bin und frische, gute Lebensmittel liebe. Meine Erfahrungen und Erlebnisse gebe ich euch auf grüneliebe.de weiter und hoffe euch damit zu inspirieren. Viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

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