Gemüse Anbau, Pflege und Ernte

Gemüse aus dem eigenen Garten

Informationen zum Gemüse Anbau

Tomaten, Gurken, Frühkartoffeln, Karotten, Radieschen, Salat, Bohnen, Zucchini, Aubergine, Paprika & Peperoni

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Das Gartenjahr im Nutzgarten

Die wichtigsten und beliebtesten Sorten beim Gemüse Anbau im Überblick. Gemüse Anbau – wie wird angebaut, gepflegt und geerntet.

Tomate

"Tomaten": Carolin Schwärzle / aboutpixel.de

Tomaten © Carolin Schwärzle

Tomaten sind aus der heimischen Küche gar nicht mehr wegzudenken. Die roten, aromatischen Früchte eignen sich roh, gekocht oder getrocknet zu vielen verschiedenen Gerichten. Im eigenen Garten angebaute Tomaten sind zudem meist reicher und vielfältiger im Aroma als Tomaten aus dem Supermarkt.

Anbau

Bereits Ende März können Tomaten gesät werden. Entweder werden sie direkt ins Freiland gesät oder im Gewächshaus bzw. im Haus vorgezogen. Dann müssen sie aber langsam an die Außentemperatur gewöhnt werden indem man die Zeitintervalle vergrößert, die die Pflänzchen der täglichen Frischluft ausgesetzt werden. Aussetzen darf man die Pflänzchen erst nach den Eisheiligen. Pflanzen Sie die Tomaten nicht zu dicht, da sie Luft und Licht benötigen.

Pflege

Gießen Sie regelmäßig, aber nicht zu viel, und düngen Sie mit speziellem Tomatendünger. Triebe ohne Blütenansatz sollte man ausbrechen, um den Ertrag zu erhöhen. Wird die Pflanze größer sollte sie mit einem Stab abgestützt werden. Blüten, die sich ab Ende August bilden, sollten entfernt werden, da die Reifezeit bis zum Frost zu kurz wird.

Ernte

Je nach Sorte ist die Erntezeit für Tomaten zwischen Juni und Oktober. Man pflückt reife, rote Tomaten. Tomaten können nur kurzzeitig gelagert werden. Für längere Konservierung können Tomaten getrocknet oder püriert eingefroren werden.

Gurke

Mit etwa 97% Wasser ist die Gurke ein erfrischendes und kalorienarmes Gemüse, das sich in unterschiedlichsten Formen großer Beliebtheit erfreut. Ob frisch im Salat, zum Dippen oder eingelegt als Essig- oder Senfgurke. Man unterscheidet die Sorten in drei Kategorien: Salatgurken, Einlegegurken und Schälgurken.

Anbau

Der optimale Standort für den Gemüse Anbau Ihrer Gurkenpflanze ist warm und windgeschützt. Ein lockerer und luftdurchlässiger, humoser Boden ist ideal. Mit Stallmist vorbereiteter, tiefgründig gelockerter Boden fördert eine reiche Ernte. Säen Sie Gurkensamen ab Ende April im Haus oder Frühbeet. Ins Freiland dürfen Gurkenpflanzen erst nach den Eisheiligen, da sie frostempfindlich sind. Sie können dann auch direkt ins Freiland säen.

Pflege

Gießen sie regelmäßig, aber vermeiden Sie Staunässe. Ein Rankgerüst hilft Ihrer Gurkenpflanze sich optimal zu entwickeln und Ihnen erleichtert es später das Ernten. Die Früchte bilden sich ab Ende Juni bis in den August hinein. Zum Gießen verwenden Sie am besten von der Sonne gewärmtes Wasser – zu kaltes Wasser mag Ihre Gurke nicht. Düngen können Sie mit Kompost, im Freiland auch mit Stein- oder Knochenmehl für eine kräftige Fruchtblüte.
Gegen Mehltau schützen Sie Ihre Pflanzen indem Sie sie nicht zu dicht setzen (ca. 60 cm Abstand). Befallene Blätter befallen entfernen Sie sofort.
Beachten Sie bei der Fruchtfolge im Gemüsegarten, dass Sie Gurken erst wieder nach vier Jahren an der gleichen Stelle pflanzen können. Im Kübel muss unbedingt die Erde getauscht werden, bevor Sie neue Gurken säen.

Ernte

Bereits zwei Wochen nach der Blüte können Sie Gurken ernten. Die Schale der erntereifen Gurke ist glatt und gleichmäßig grün. Schneiden Sie die Früchte vorsichtig ab, um die empfindliche Pflanze nicht zu verletzen.

Tipp

Gurkenpflanzen nicht neben Kohlpflanzen, Radieschen und Tomatenpflanzen anbauen!

Frühkartoffel

"Markt (Kartoffeln)": Rolf Bork / aboutpixel.de

Markt (Kartoffeln) © Rolf Bork

Kartoffeln sind durch ihre optimale Lagerfähigkeit das gesamte Jahr über zu bekommen. Dennoch sind frische, selbst angebaute Kartoffeln ein wahrer Genuss und daher auch für den Hobbygärtner ein Muss beim Gemüse Anbau im eigenen Gemüsegarten.

Anbau

Ein lockerer, humusreicher Boden ist optimal. Vermischen Sie ihn mit Sand und Sie haben die besten Voraussetzungen für eine gute Ernte. Legen Sie die Kartoffeln nicht vor Mitte April aus, da sie frostempfindlich ist. Zur Vorbereitung werden Kartoffeln bei 10°C-15°C im hellen Raum über einen Zeitraum von 4-6 Wochen vorgekeimt. Die Knollen werden mit den Austrieben nach oben in einen etwa 10 cm tiefen Graben im Abstand von 30 cm pro Reihe ausgelegt. Bei mehreren Reihen halten sie 60-70 cm Abstand. Schützen Sie das Kartoffelgrün mit einem Vlies vor erneutem Frost. Am besten gedeihen Kartoffeln bei Temperaturen zwischen 16°C und 20°C. In der Fruchtfolge sind vier Jahre Pause einzuhalten.

Pflege

Düngen Sie mit einem Magnesiumdünger, um einen optimalen Nährstoffgehalt zu bewahren. Sobald das Kartoffelgrün etwa 20 cm hoch ist, beginnen Sie mit dem Anhäufeln, das Sie alle zwei Wochen wiederholen, bist der Hügel etwa eine Höhe von 30 cm hat. Damit entwickeln die Knollen besser und es kommt kein Licht an die Kartoffeln. Gießen Sie nur wenn der Boden zu trocken wird.

Ernte

Die erste Ernte Ihrer Frühkartoffeln gibt es schon Anfang Juni, wenn die Pflanzen blühen. Die Lagerfähigkeit von Frühkartoffeln ist nicht so ideal. Ernten Sie daher nur bei Bedarf und belassen den Rest in der Erde. Graben Sie vorsichtig die Seiten des Dammes auf und entnehmen Sie die Kartoffeln. Anschließend bedecken Sie den Damm wieder, um weitere Ernten zu erhalten.

Karotte

"Markt_Mohrrüben": Rolf Bork / aboutpixel.de

Markt_Mohrrüben © Rolf Bork

Ein sehr beliebtes und bekanntes Gemüse ist die Karotte oder Möhre. Sie ist nicht nur wohlschmeckend und vielfältig einsetzbar, sie ist auch extrem gesund und liefert viel Vitamin A und Beta-Karotin, das gut ist für die Augen.

Anbau

Karotten sind im Gemüse Anbau etwas aufwändig. Je nach Sorte können Karotten bereits Ende März und bis in den späten April ausgesät werden. Das ist auch abhängig davon, wann man gerne ernten möchte. Pflanzt man bei ausreichendem Platz beide Sorten, kann man sich über ernten bis in den Winter freuen. Säen Sie Karotten in Reihen von etwa 15 cm Abstand. Der Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen sollte 2-3cm sein. Haben Sie zu viele Jungpflanzen, müssen Sie diese lichten.

Pflege

Entfernen Sie Unkraut zwischen den Pflanzen und gießen Sie ausreichend. Auch eine Düngung oder Anreicherung des Bodens mit Kompost bereits im Frühling ist zu empfehlen.

Ernte

Haben Sie frühe Karotten gesät, ernten Sie diese rechtzeitig wenn sie noch jung und zart sind. Späte Karotten können lange in der Erde verbleiben, dann sind sie haltbarer für die Lagerung im Winter.

Radieschen

"Radieschen": Halina Zaremba / aboutpixel.de

Radieschen © Halina Zaremba

Selbst gezogene Radieschen haben einen ganz besonderen Geschmack. Sie sind zart und überzeugen mit ihrer feinen Schärfe. Besonders gut geeignet sind sie als Zwischensaat. Es gibt Frühjahrs-, Sommer- und Herbstaussaat und verschiedene Sorten von roten und weißen Radieschen.

Anbau

Je nach Sorte säen Sie bereits im Frühjahr aus. Spätere Aussaaten sollten mit entsprechenden Sommer- oder Herbstsorten erfolgen. Säen Sie in etwa 1 cm Tiefe in Reihen mit 10 cm Abstand. Die Pflanzen sollten etwa 5 cm Abstand zu einander haben. Bereits nach einer Woche keimen die Samen. Die Erde sollte nicht zu locker sein sonst kann es zum Schossen der Pflänzchen kommen.

Pflege

Halten Sie die Radieschenpflanzen ausreichend feucht und düngen Sie zur besseren Entwicklung der Knollen. Bei der Fruchtfolge sind drei Jahre Abstand einzuhalten, um Krankheiten zu vermeiden.

Ernte

Bereits nach vier Wochen können die ersten Radieschen geerntet werden. Frühe Sorten brauchen 1-2 Wochen länger. Warten Sie nicht zu lange mit der Ernte, da die Knollen sonst verholzen und sich das negativ auf den feinen Geschmack auswirkt.

Tipp

Pflanzen Sie Radieschen zusammen mit Bohnen, Kohl, Erbsen, Kresse, Möhren, Spinat, Tomaten und Kopfsalat. Gurke und Wassermelone eignen sich nicht im gleichen Beet.

Salat

"Salatanbau": Christian A. / aboutpixel.de

Salatanbau © Christian A.

Bei der Auswahl an verschiedenen Salaten erfreut sich das Hobbygärtnerherz. Ob Pflücksalat, Kopfsalat, Römischer Salat, Endivie oder Radicchio. Je nach Geschmack und Saatzeitpunkt bietet sich eine Vielfalt, die Ihren Garten und Ihre Küche bereichern wird.

Anbau

Beachten Sie je nach Sorte den richtigen Aussaatzeitpunkt. Ob Sie selber säen oder bereits vorgezogene Pflanzen verwenden, ist Geschmackssache. Allerdings schießt gesäter Salat nicht so wie gepflanzter. Wenn Sie sich für Setzlinge entscheiden, achten Sie darauf, dass der Blattansatz etwa 1 cm über der Erde sitzt, damit der Salat nicht fault. Ideal ist ein lockerer, humusreicher Boden und ein sonniges Plätzchen. Aber Vorsicht: Bei Temperaturen über 15° C keimt der Salat je nach Sorte nicht! Dagegen hilft ein Trick: Lassen Sie die Samen in feuchtem Filterpapier an einem kühlen Ort vorquellen und lassen Sie die Samen in Anzuchtkästen mit Sand vermischt vorkeimen.

Pflege

Je schneller Salat wächst, umso geschmacksintensiver und zarter wird er. Achten Sie darauf, dass der Boden nicht austrocknet, da dies zum schießen des Salats führen kann. Gießen Sie nicht zu häufig, dafür ausreichend. Düngung sollte nur mit Kompost erfolgen.

Ernte

Ernten Sie den Salat nur wenn es trocken ist. Am besten geeignet ist der sonnige Nachmittag, das vermindert den Nitratgehalt. Je nach Sorte ernten Sie den ganzen Kopf oder pflücken einzelne Blätter. Im Kühlschrank lässt sich Salat einige Tage aufbewahren.

Tipp

Um das ganze Jahr über Salat ernten zu können, wählen Sie zeitversetzt frühe und späte Sorten und säen für die Wintermonate Feldsalat. So haben Sie 2-3 Ernten pro Jahr.

Bohne

Bohnen sind nicht nur ein sehr beliebtes und leckeres Gemüse, sie sind auch leicht zu ziehen und man kann bereits nach 2 Monaten ernten. Im rohen Zustand sind Bohnen giftig, aber die Stickstoffverbindung Phasin zersetzt sich beim Kochen. Es gibt unterschiedliche Sorten, die sich auch im Wuchs unterscheiden. Buschbohnen werden z.B. nur etwa 30-40 cm hoch und brauchen kaum Stütze. Gut geeignet sind Sie daher auch für den Balkon oder die Terrasse. Je nach Sorte isst man entweder die Hülsen oder die Kerne. Bei flacheren Bohnen sind die Hülsen faserig, bei Bohnen mit runden Hülsen sind diese meist fadenlos.

Anbau

Wählen Sie einen sonnigen, windgeschützten Standort. Der Boden sollte luftig sein und mit durch umgraben mit Kompost vorbereitet werden. Die Aussaat darf erst nach dem Frost im Mai erfolgen. Bei der so genannten Horstsaat werden sechs Bohnenkerne im Abstand von 40 cm in 2- 3 cm tiefe Mulden gelegt. Sät man in Reihen, werden die Samen mit 3cm Abstand in die Erde gelegt.

Pflege

Mulchen Sie im Frühsommer und gießen Sie die Pflanzen ausreichend. Belassen Sie die Wurzeln abgeernteter Pflanzen als Dünger für Folgesaaten im Boden. Achten Sie auf die Fruchtfolge und pflanzen Bohnen im nächsten Jahr nicht an derselben Stelle. Bohnen vertragen Sich nicht gut mit Erbsen, Schnittlauch, Fenchel, Lauch und Zwiebeln. Meiden Sie diese daher als direkte Nachbarn.

Ernte

Bereits nach 8 Wochen können Sie die ersten Bohnen ernten. Schneiden oder knipsen Sie die Hülsen einfach ab. Danach kann regelmäßig 2-3-mal pro Woche bis in den Herbst hinein geerntet werden, da die Hülsen immer wieder nachwachsen.

Tipp

Wenn Sie für das nächste Jahr Bohnenkerne gewinnen wollen, lassen Sie die Hülsen an den Pflanzen und warten Sie bis diese im Herbst ausgereift und weiß verfärbt sind. Dann trocknen Sie die gesamte ausgerissene Pflanze an einem geschützten Ort und lösen die Kerne, sobald die Hülsen spröde sind. Danach einfach die Kerne gut trocknen lassen.

Zucchini

"Zucchiniblüten": Sabine Smola / aboutpixel.de

Zucchiniblüten © Sabine Smola

Zucchini gehört zu den Kürbisgewächsen. Am meisten verbreitet ist die längliche, grüne Zucchini von etwa 15-20 cm Länge. Daneben gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Sorte, die sich in Form und Farbe unterscheiden.

Anbau

Wählen Sie im Garten einen sonnigen Platz mit vorzugsweise lockerem und humusreichen Boden. Zucchinipflanzen benötigen viel Platz. Achten Sie auf mindestens 80 cm Platz zwischen den Pflanzen. Allerdings trägt eine Pflanze reichlich Früchte, sodass Sie nur wenige Pflanzen benötigen.
Ziehen Sie die Pflanzen frühestens ab Mitte April im kleinen Gewächshaus oder auf der Fensterbank vor. Ab Mitte Mai können die Pflanzen dann ausgepflanzt werden. Bevorzugen Sie die Direktsaat, so erfolgt diese ebenfalls im Mai nach dem Frost.

Pflege

Gießen Sie die Pflanzen regelmäßig. Positiv auf das Wachstum wirkt sich eine Mulchschicht um die Pflanze herum aus. Gedüngt wird mit Kompost. Sobald sich Früchte bilden achten Siedarauf, dass keine Fäulnis entsteht, da die Früchte direkt auf dem Boden liegen. Abhilfe schafft hier ebenfalls eine Mulchschicht unter den Früchten.

Ernte

Abhängig von der Sorte können bereits nach etwa 8 Wochen die ersten Zucchini geerntet werden. Haben Sie eine längliche Sorte gewählt so werden die Früchte bei einer Länge von 15-20 cm geerntet. Bei regelmäßiger Ernte bilden sich immer wieder neue Blüten und Sie können über einen langen Zeitraum bis in den Herbst Zucchini ernten.

Aubergine

"Auberginen" © stormpic / aboutpixel.de

Auberginen © stormpic

Die Aubergine gehört zu den Nachtschattengewächsen. Sie ist besonders in der mediterranen Küche zu finden und passt hervorragend in die Grillsaison. Allerdings ist der Anbau für den Hobbygärtner nicht ganz einfach. Am besten gedeiht die Frucht im Gewächshaus.

Anbau

Wenn Sie Auberginen im Freiland anbauen wollen, müssen Sie einen sonnigen und warmen Platz wählen, da Auberginen bei einer Temperatur unter 15°C nicht optimal wachsen. Wenn vorhanden ist daher die Aufzucht im Gewächshaus die günstigere Alternative. Der Boden sollte tiefgründig und humos sein. Ziehen Sie die Pflanzen aus Samen im Gewächshaus ab Februar und pflanzen Sie Ende April im Gewächshaus aus oder im Freiland ab Ende Mai. Die Pflänzchen sollten dafür bereits 8-10 Blätter entwickelt haben. Halten Sie einen Abstand zwischen den Pflanzen von 40-50 cm ein.

Pflege

Beim Gießen sollten Sie nur von unten bewässern, um Pilzkrankheiten zu vermeiden. Düngen Sie mit Kompost oder Flüssigdünger ohne Chlor. Werden die Pflanzen zu hoch, stützen Sie sie mit Stäben ab.

Ernte

Auberginen werden halbreif mit Blütenkelch und Stiel geerntet. Dann sind die Samenkörner im Inneren der Frucht noch weich und weiß.

Paprika & Peperoni

"bunter Paprikamix": Martina Marschall / aboutpixel.de

bunter Paprikamix © Martina Marschall

Ob süß, würzig oder feurig scharf – Paprika und Peperoni bieten eine tolle Farb- und Geschmacksvielfalt.

Anbau

Paprika und Peperoni können direkt aus Samen gezogen werden. Dazu werden die Samen bereits Mitte Januar im Warmen ausgesät. Nach der Keimung werden die Sämlinge pikiert. Ab Mitte Mai, nach den Eisheiligen, werden die kleinen Pflänzchen ins Freiland gesetzt. Dabei ist es wichtig einen sonnigen und geschützten Platz zu wählen. Paprika und Peperoni gedeihen gut im Topf. Sie können auch im Gewächshaus gezogen werden.

Pflege

Paprika und Peperoni sollten von unten gegossen werden. Daher ist auch ein regengeschützter Standort optimal. Da die Pflanzen stark der Tomate ähneln, kann als Düngung Tomatendünger verwendet werden. Düngen Sie bereits die jungen Pflanzen noch bevor sie ins Freiland kommen, um sie mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen.

Ernte

Die Früchte wachsen bereits früh, benötigen aber lange Zeit zum Reifen. Je nach Sorte kann das mehrere Wochen dauern. Die Früchte sind zunächst grün und verändern schließlich ihre Farbe, je nach Sorte werden sie Rot oder Gelb. Die reifen Früchte können einige Tage an der Pflanze verbleiben. Wartet man mit der Ernte aber zu lange, können die Früchte anfangen zu faulen. Wenn es draußen nicht mehr warm und sonnig genug ist und die Früchte nicht mehr reif werden, sollten die Töpfe Ende September ins Warme gebracht werden. Hier können die Früchte an einem hellen Ort nachreifen und so noch im Herbst geerntet werden.