Langzeitdünger Hornspäne für Gemüse

Langzeitdünger Hornspäne

Für gesunde und kräftig wachsende Gemüsepflanzen eignet sich der Langzeitdünger Hornspäne als Energieschub.

Gemüse aus dem eigenen Gemüsegarten hat den besonderen Vorteil, dass es gesund ist und in der Regel ohne den Einsatz von chemischen Düngemitteln oder Pestiziden angebaut wird. Damit sich die Pflanzen gut und die Früchte reichlich entwickeln, empfiehlt es sich natürlich zu düngen mit dem Langzeitdünger Hornspäne für Gemüse.

Energieschub für Gemüse: Langzeitdünger Hornspäne

Hornspäne sind ein rein natürlicher Dünger, der aus organisch-biologischem Material besteht. Wie der Name schon sagt, werden Hörner (und Hufe) von Rindern zerkleinert und als Stickstoffdünger in die Erde eingebracht. Es gibt gleich mehrere Vorteile von Hornspänen: Die Späne werden durch die im Boden lebenden Kleinstlebewesen langsam zersetzt. Dadurch hat der Dünger eine natürliche Langzeitwirkung und es kann nicht zu einer Überdüngung kommen. Empfehlung: Langzeitdünger Hornspäne bei amazon.de*

Anwendung von Hornspänen im Gemüsegarten


Hornspäne können im Grunde für alle Gemüsepflanzen eingesetzt werden. Insbesondere Pflanzen, die einen hohen Stickstoffgehalt benötigen, werden es dem Gärtner danken, wenn ihnen mithilfe des Langzeitdüngers Hornspäne Stickstoff zugeführt wird. Dies gilt in besonderem Maße für Jungpflanzen und für Pflanzen mit großer Blattmasse, bspw. Kohl, Gurken, Kürbis und Zucchini.

Im Gemüsegarten verwendet man pro Quadratmeter etwa 50 Gramm Hornspäne, die vor der Pflanzung in den Boden eingebracht werden. Nach ca. sechs Wochen verwendet man etwa die gleiche Menge, die über den Boden gestreut und leicht in den Boden eingearbeitet wird. Hornspäne sollte man immer gleichmäßig im Boden verteilen.

Der natürliche Dünger kann über das ganze Jahr eingesetzt werden. Ideal ist jedoch die Anreicherung des Bodens im Frühjahr, wenn die Wachstumsperiode der Pflanzen im Gemüsegarten beginnt.

Stickstoff für das Wachstum von Gemüsepflanzen

Anzeichen für einen ausreichenden Stickstoffgehalt sind kräftige, dunkelgrüne Blätter. Wenn Stickstoff fehlt, werden die Blätter hell. Bei manchen Gemüsesorten wirkt sich Stickstoffmangel negativ auf das Wachstum, insbesondere die Fruchtbildung, aus: Sellerie bildet keine Knolle; bei Kohlpflanzen verfärben sich die Blätter hellgrün bis leicht rötlich und die Pflanzen bilden nur kleine Köpfe; Blumenkohl bildet vorzeitig die Blüte; Gurken haben nur kurze Triebe, dafür viele Blüten. Wenn die ersten Anzeichen für Stickstoffmangel sichtbar werden, sollte schnell Horndünger in den Boden eingebracht werden!

 

Mehr zum Thema:
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4 Antworten

  1. Sonja sagt:

    also ich hab letztes jahr meine andenbeere mit hornspäne versorgt, aber der hat das nicht so gut getan. bei allen anderen pflanzen war das echt super.

    • greenlove sagt:

      Eine gute Frage, woran das lag. Andenbeeren benötigen eigentlich viel Stickstoff. Vielleicht hatte es keinen direkten Zusammenhang mit der Düngung?! Zu viel Stickstoff kann dazu führen, dass die Pflanze zu viele Triebe und Blätter entwickelt und weniger Früchte ansetzt.
      Viele Grüße, Sandra

  2. Lutz Lutz sagt:

    Guter Artikel! Danke. Werde ich gleich mal in meinen Beeten ausprobieren.

  3. Maria B. sagt:

    Hallo,
    ich finde den Artikel auch sehr gut. Ich habe bereits Hornspäne und Hornmehl ausprobiert und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Da ich selber keine Möglichkeit habe, eine Brennesseljauche zu machen, ist für mich Hornspäne die beste Alternative für mein Gemüse.
    Liebe Grüße, Maria B.

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