Neues vom Feld: Möhren ernten nach dem Regen

In den letzten Tagen hat es geregnet, geregnet, geregnet … Die Erde ist nun richtig schön feucht – auf geht’s: Möhren ernten nach dem Regen!

Je nach den Bodenverhältnissen ist die Möhrenernte wirklich anstrengend. Ist die Erde zu trocken, sitzen die Wurzeln so fest, dass man tief graben muss, um das Gemüse nicht versehentlich abzubrechen. Wäre doch zu schade um die leckeren Karotten! Daher meine Empfehlung: Möhren ernten nach dem Regen! Denn dann ist die Erde auch in der Tiefe locker und die Möhren lassen sich leicht ausgraben. Ich habe das mal in einem kleinen Video festgehalten, damit ihr seht, wie einfach die Möhrenernte sein kann.

Möhren ernten nach dem Regen – und was sonst noch?

Die Buschbohnen scheinen langsam einzugehen, zumindest vertrocknen einige Pflanzenteile langsam und sie wirken etwas müde und windschief. Dennoch tragen sie noch Unmengen an Bohnen! Alleine heute habe ich über 1,2 Kilo Buschbohnen geerntet – und dabei habe ich nur eine meiner beiden Reihen abgeerntet.

Die Tomaten haben durch den vielen Regen etwas gelitten. Da die Äste so schwer sind und die Stützen kaum ausreichen, um das Gewicht zu halten, hängen die Sträucher mittlerweile ganz schön. Aber noch scheint alles zu halten und es ist nicht abgebrochen. Die Ernte war wieder sehr ergiebig!

Durch den vielen Regen wächst auch das Unkraut wieder in allen Reihen. Die lockere, feuchte Erde macht aber das Entfernen der Unkräuter recht einfach. Allerdings ist es (wieder mal) bei den neu ausgesäten Reihen – Feldsalat und Spinat – aktuell noch schwierig zu unterscheiden, was Unkraut ist und was nicht. Also lasse ich es noch ein bisschen wachsen und warte mal ab.

Die Radikalkur gegen den Mehltau bei Zucchini und Kürbis hat einigen Pflanzen gut getan. Hier haben sich wieder schöne Früchte und frische neue Blätter gebildet. Die Zucchini-Schwemme ist aber dennoch für dieses Jahr vorbei.

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