Neues vom Feld: Spinaternte!

Spinaternte

Bei sonnigem Wetter trifft man auf dem Feld zahlreiche Gärtner, die fleißig bei der Spinaternte sind.

Die beiden Reihen Spinat wachsen herrlich und die äußeren Blätter sind längst groß genug, um geerntet zu werden. Bei der Spinaternte pflückt man idealerweise nur die äußeren Blätter und lässt das Herz stehen. So kann man in wenigen Tagen erneut ernten! In einigen Gärten fängt der Spinat bereits an zu blühen, vermutlich aufgrund der plötzlich heißen Temperaturen. Die Blüte kann man ausbrechen, um das Schießen des Spinats zu verhindern. Dadurch gewinnt man etwas Zeit, um noch ein paar mal Spinat ernten zu können.

Nach der Spinaternte

Die Menge, die bei der Spinaternte zusammen kommt, sieht mächtig groß aus. Die Blätter haben ein großes Volumen, was sie beim Kochen aber leider verlieren. Aus einem großen Beutel Spinat bleibt plötzlich „nur“ noch eine handvoll Blattspinat übrig.

Der Spinat wird gut abgewaschen, damit die Erde beim Essen nicht zwischen den Zähnen knirscht. Die Stengel kann man etwas kürzen und zu grobe Blattstiele werden entfernt. Den Spinat kocht man in gesalzenem Wasser einige Minuten. Man kann ihn aber auch roh als Salat verwenden oder in der Pfanne, z.B. mit angeschwitzten Zwiebeln und Knoblauch, zusammenfallen lassen.

Will man den Spinat einfrieren, wird er 1-2 Minuten in kochendem Wasser blanchiert und in Eiswasser abgeschreckt. Gut abtropfen lassen und einfrieren!

Tipp: Ich friere Spinat portionsweise ein und forme aus den blanchierten Blättern Kugeln in der Größe von Billardkugeln. Dadurch kann der Spinat dann optimal portionsweise verwendet werden.

Übrigens sind nun auch (endlich) die Radieschen erntereif.

Die kleinen roten Kugeln schmecken sehr zart mit einer angenehmen Schärfe! Das Blattgrün sieht zwar etwas mickrig und angeknabbert aus, aber das macht den Radieschen nichts weiter. Wenn die Radieschen geerntet sind, kann man übrigens gleich wieder nachsäen! So hat man in ein paar Wochen gleich wieder die nächste Ernte. Bei den heißen Temperaturen müssen die Nachsaaten aber gut gegossen werden und die nachwachsenden Radieschen ebenfalls, da sie ansonsten entweder keine Kugeln bilden oder diese platzen.

Was sonst noch auf dem Feld passiert ist? Lest hier nach in unserer Rubrik Neues vom Feld!

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