Ringelblumen und Tagetes als Gründüngung

Wenn der Boden durch Nematoden müde und ausgelaugt ist, sollte man mit Ringelblumen und Tagetes als Gründüngung den Boden verbessern.

Beide Sorten eignen sich zur Bodenverbesserung, wenn Nematoden auftreten. Nematoden, auch Fadenwürmer oder Älchen genannt, dringen in das Wurzelsystem von Pflanzen ein. Die Parasiten beeinträchtigen dadurch den Stoffwechsel der Pflanzen massiv und hindern die Pflanzen am Wachstum. Im Garten merkt man einen Befall durch Nematoden daran, dass die Pflanzen kaum oder schlecht wachsen. Der Boden scheint ausgelaugt und müde. Bereits während der Saison kann man Nematoden bekämpfen, indem Ringelblumen und Tagetes zwischen den Gemüsereihen gepflanzt werden. Tagetes sollte man insbesondere zwischen Kartoffeln, Möhren, Lauch und Tomaten pflanzen. Die Studentenblumen, wie sie häufig genannt werden, wirken auch gegen Rosenmüdigkeit.

Tagetes neben Tomaten und Erdbeeren

Ringelblumen und Tagetes – als Mischung oder einzeln wirksam!

Als Bodenverbesserung im Gemüsegarten kann man Ringelblumen und Tagetes sehr gut verwenden. Ob man eine Mischung aus beiden oder nur eine Sorte sät, ist dabei eher Geschmackssache. Nach dem Verblühen der leuchtenden Blüten können die Pflanzen als Gründüngung auf der Gartenfläche überwintern.

Ringelblumen (Calendula officinalis) und Tagetes (Studentenblumen) stammen aus der Familie der Korbblütler. Ringelblumen werden auch häufig als Heilpflanze gesät und verwendet. Aus den Blütenköpfen kann man Salben und Tees herstellen. Die getrockneten Blüten wirken entzündungshemmend und fördern die Wundheilung.

Eigenschaften von Ringelblumen und Tagetes als Gründünger:

  • Die Aussaat erfolgt von April bis Mitte Juli
  • Die Saattiefe liegt bei etwa 1 cm
  • Man sollte auf ausreichende Feuchtigkeit achten und der Boden sollte durchlässig sein.

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