Sanddorn – reich an Vitaminen!

Die leuchtend organgefarbenen Beeren der Sanddorn-Sträucher fallen direkt in den Blick, wenn man in den Dünen an der Nordsee spazieren geht.

Sanddorn kommt vorwiegend an der Küste in sandigen Dünengebieten vor. Er kann jedoch auch im heimischen Garten kultiviert werden und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Denn die säuerlichen Beeren sind reich an Vitamin C und anderen Vitalstoffen wie Vitamin B12 und Beta-Carotin. Sanddorn gilt übrigens als wichtiges Lebensmittel für Veganer, da es als eines der wenigen pflanzlichen Nahrungsmittel einen hohen Anteil an Vitamin B12 enthält. Dies ist besonders wichtig, wenn man auf tierische Nahrung verzichtet.

Sanddorn

Den Beeren des Sanddorns werden einige heilende Wirkungen nachgesagt. Durch den hohen Anteil an Vitaminen und Vitalstoffen wirkt Sanddorn gut gegen Erkältung, Vitaminmangel, Müdigkeit, Herzschwäche und vieles mehr. Eine kleine Wunderbeere sozusagen! Bei fertigen Produkten sollte man jedoch darauf achten, dass auch wirklich Sanddorn enthalten ist.

Das Sammeln der Beeren gestaltet sich allerdings als mühsame Aufgabe. Denn die Beeren wachsen eng an den dornigen Ästen. Die Dornen sind sehr spitz und hart – vorsichtig also beim Pflücken, damit man sich nicht verletzt. Macht man sich aber die Mühe, die Beeren zu pflücken, kann man ganz einfach Saft, Marmelade oder Tee selbst herstellen. Sanddorn eignet sich auch gut zum verfeinern von Honig oder Brotaufstrichen.

Die Erntezeit der Sanddornbeeren beginnt etwa Mitte August und geht bis in den Herbst hinein. Werden die Beeren nicht geerntet, hängen sie noch bis in den Winter an den Sträuchern und können geerntet werden. Die Beeren sind erntereif, wenn sie ihre leuchten orange Färbung bekommen.

Sanddorn im eigenen Garten

Sanddorn gehört zu den Ölweidengewächsen. Die langen schmalen Blätter haben einen silbrigen Schimmer. Sanddorn wächst als Strauch am Besten auf sandigen Böden und kann bis zu sechs Meter hoch werden.

Will man Sanddorn im Garten anpflanzen, muss man beachten, dass der Sanddornstrauch ein sehr tief- und weitreichendes Wurzelsystem bildet. Dem kann man mit einer Wurzelsperre entgegenwirken. Der Strauch ist sehr resistent gegen Trockenheit, was ihn pflegeleicht macht. Auch ist er wenig anfällig gegen Pflanzenkrankheiten. Allerdings benötigt Sanddorn sehr viel Licht und sollte daher einen schattenfreien Platz im Garten bekommen.

Wenn ihr Sanddornbeeren habt, dann probiert mal unser Rezept Sanddornbeerensaft aus – schmeckt einfach köstlich!

1 Antwort

  1. Steffi sagt:

    Heute hab ich wieder Sanddornbeeren gepflückt und gleich zu Marmelade verarbeitet. Echt lecker die Früchtchen 🙂

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