Low Carb Knäckebrot selber machen

Im Video zeigen wir euch, wie ihr ein knuspriges Low Carb Knäckebrot selber machen könnt.

Wer auf Kohlenhydrate verzichten oder diese nur in geringen Mengen zu sich nehmen möchte, muss auf klassisches Brot oder Brötchen verzichten. Es gibt aber sehr leckere Alternativen. Eine davon ist das Low Carb Knäckebrot, welches kein Mehl und keinen Zucker enthält. Es ist wirklich lecker zum Dippen, als Snack zwischendurch oder als Brotersatz. Außerdem kann man es ganz individuell abschmecken und damit immer ganz nach Geschmack variieren.

Low Carb Knäckebrot selber machen – so geht’s

Ihr benötigt für die Herstellung von Low Carb Knäckebrot für 2-3 Personen

  • eine Schüssel und einen Löffel
  • 4-5 EL geschroteten Leinsamen
  • 1 Ei
  • Salz
  • Gewürze oder andere Körner und Samen
  • Wasser

Die Zutaten werden in einer Schüssel gut verrührt, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Wenn die Masse zu fest ist, gebt ihr etwas Wasser hinzu. Nun lasst ihr die Masse einige Minuten lang quellen. Es entsteht eine breiige Konsistenz. Die Leinsamenmischung verteilt ihr nun auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech und streicht den Teig dünn aus. Im Backofen wird das Knäckebrot bei 175°C ca. 20 Minuten lang gebacken. Wenn das Knäckebrot knusprig und braun ist, nehmt ihr es aus dem Ofen und zieht es vorsichtig vom Backpapier ab. Mit einem scharfen Messer oder einem Pizzaroller kann das Knäckebrot in Stücke geschnitten werden – oder ihr brecht euch einfach Stücke heraus.

Wir verwenden geschroteten Leinsamen, den könnt ihr hier kaufen: http://amzn.to/1BRln6u*

Tipp: Streut einige Minuten vor dem Ende der Backzeit geriebenen Parmesan auf das Knäckebrot und lasst ihn im Ofen schmelzen. Dadurch bekommt das Snack-Brot eine besonders würzige Note.

Das Knäckebrot hält lange satt. Kein Wunder, denn 100 g Leinsamen haben satte 380 Kcal! Also lieber nicht zu viel auf einmal knabbern.

DIY Low Carb Knäckebrot

Leinsamen – lecker und gesund

Wir verwenden für das Knäckebrot geschroteten Leinsamen. Die kleinen Körner sind eine der besten pflanzlichen Quellen für Omega-3-Fettsäuren. Ihnen wird ein Schutz für das Herz-Kreislaufsystem zugesprochen. Außerdem sind in Leinsamen Liganen enthalten, die eine krebsvorbeugende Wirkung haben. Leinsamen sind reich an Ballaststoffen, die abführend wirken. Die zusätzlich in Leinsamen enthaltenen Schleimstoffe wirken gegen chronische Entzündungen im Magen-Darm-Trakt. Die kleinen Samen sind also ein wirklich leckeres und gesundes Nahrungsmittel! Allerdings gilt als maximale Verzehrempfehlung pro Tag 2 EL für einen erwachsenen Menschen. Aufgrund der Quellwirkung von Leinsamen sollte beim Verzehr zudem viel getrunken werden.

 

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2 Antworten

  1. Claudia sagt:

    Hallo. Wenn ihr von geschrottetem Leinsamen redet, dann meint ihr gemahlenen? Ich møchte euer Rezept gerne hier in Norwegen ausprobieren, kann aber das Wort “geschrottet” nicht uebersetzen weil ich leider auch nicht weiss, was genau es bedeutet. Danke fuer die Hilfe :)

    • Sandra sagt:

      Hallo Claudia,
      geschroteter Leinsamen ist zerkleinerter Leinsamen. Dabei wird die Schale der Samen “aufgebrochen”, damit der Körper die Nährstoffe aufnehmen kann. Wenn du in Norwegen keinen geschroteten Leinsamen bekommst, dann kannst du auch ganzen Leinsamen kaufen und in einer Kaffemühle oder einem Mörser grob zerkleinern. Damit erreichst du im Grunde den selben Effekt. Im Artikel findest du aber auch einen Link zu geschrotetem Leinsamen, den es bei Amazon zu kaufen gibt – kannst du dir den Artikel nach Norwegen liefern lassen?
      Ich hoffe, ich konnte dir damit weiterhelfen!
      Viele Grüße, Sandra

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