Tipps gegen Schnecken im Garten

Tipps gegen Schnecken im Garten - Schnecken bei der Paarung

Besonders in den Gemüsebeeten sind sie unbeliebt – da helfen vielleicht meine Tipps gegen Schnecken im Garten.

Die Tiere sind zwar nicht besonders schnell, dafür aber sehr gefräßig. Da sie zumeist nur nachts ‘angreifen’ ist es zudem eine Herausforderung, sie auf frischer Tat zu ertappen. Oft stellt man zu spät anhand von Schleim- und Fraßspuren fest, dass sie da waren. Schnecken im Garten haben es besonders auf Jungpflanzen abgesehen. Was kann man tun, um sich gegen die Schädlinge im Garten zu wappnen?

Tipps gegen Schnecken im Garten

Damit sich Schnecken gar nicht erst vermehren, sollte man im Frühjahr die Erde gut umgraben. Oft gräbt man dadurch die Nester der Schnecken frei und fördert die Eier zu Tage. Bleiben die Eier an der Erdoberfläche liegen, trocknen sie aus.

Natürliche Feinde von Schnecken sind Igel, Kröten und Blindschleichen. Allerdings kann man sich diese Tiere eher schlecht als ‘Haustiere’ halten, dennoch fühlen sie sich in einem naturnahen Garten sehr wohl. Ein naturnaher Garten fördert also ein Gleichgewicht zwischen Schädling und Nützling.

Schnecken im Garten - Was hilft dagegen?

Schnecken lieben es feucht. Mulchschichten sind zwar gut für Pflanzen, allerdings fühlen sich auch Schnecken dort sehr wohl. Wenn es also möglich ist, sollte die Mulchschicht nur dünn sein, damit die Erde trocknen kann und somit nicht attraktiv für Schnecken ist.

Tipp: Nicht abends gießen! Damit ebnet man den Schnecken im Garten sozusagen den Weg. Besser ist es morgens zu gießen.

Gegen Schnecken gibt es zudem ein paar Hausmittel, die mehr oder weniger gut funktionieren:

  • Sägemehl und Kalk rund um die Beete streuen.
  • Zerbrochene Eierschale um Jungpflanzen herumstreuen.
  • Kaffee und Kaffeesatz um die Pflanzen streuen bzw. in die obere Erdschicht einarbeiten.

Vorteil: Umweltfreundlich und tierfreundlich, weil kein Gift verwendet wird.
Nachteil: Muss nach Regen erneuert werden.

Tipps gegen Schnecken im Garten: Der Schneckenzaun

Schneckenzäune gegen Schnecken im Garten sind sehr wirksam. Bei großen Flächen wird das jedoch eine recht kostspielige Angelegenheit. Schneckenzäune haben ein abgewinkeltes Profil, welches verhindert, dass Schnecken darüberkriechen können.

Die Zäune sollten mindestens zehn Zentimeter tief im Boden verankert werden. Etwa die gleiche Höhe sollte aus dem Boden herausragen. Der Schneckenzaun sollte keinesfalls mit Gras oder anderen Pflanzen in Berührung kommen, da dies den Schnecken einen Weg in das umzäunte Gelände ermöglichen kann.

Wichtig ist jedoch beim Einrichten von Schneckenzäunen, dass der gesamte umrandete Gartenteil frei von Schnecken ist – vor allem auch von Gelegen. In der ersten Zeit nach dem  Errichten des Schneckenzauns sollte man also sorgfältig das Gelände absuchen und die Schnecken absammeln.

Übrigens sind nicht alle Schnecken schädlich für den Garten. Viele Schneckenarten mit Haus ernähren sich vor allem von abgestorbenen Pflanzenteilen. Und die Weinbergschnecke frisst sogar die Gelege von Nacktschnecken. Diese Schneckenarten darf man also beruhigt im Garten belassen. Und gegen die gefräßigen Artgenossen helfen hoffentlich meine Tipps gegen Schnecken im Garten!

Tipps gegen Schnecken im Garten

Das könnte Dich auch interessieren …

9 Antworten

  1. Henry sagt:

    Interessanter Beitrag. Was auch noch Schnecken abschreckt sind Pflanzen wie Bohnenkraut und Kamille. Ansonsten eignen sich noch Enten und Hühner für größere Gärten. Die säubern die Gärten von Schnecken.

    • Sandra sagt:

      Hallo Henry,
      vielen Dank für den Tipp mit Bohnenkraut und Kamille! Laufenten wären ein Traum im Garten, aber das ist wohl nicht für alle Gärtner eine Option :-) Dann doch eher die Pflanzen oder Hausmittel.
      Viele Grüße, Sandra

  2. Maike Paetzold sagt:

    Was auch super hilft ist Kokosblumenerde über sei Beete streuen, so bleiben die Schnecken selbst von Paprikapflanzen fern!

  3. Tatjana Rode sagt:

    Hallo zusammen 😃gibt es noch mal Tipps zum Thema Wühlmause 🙈🙈ich hoffe auf erfolgreiche Info 💪🏻💪🏻💪🏻
    Liebe Grüße Tatjana Rode

    • Ursula Schuster sagt:

      Hallo Tatjana,
      wir haben immer viele Wühlmäuse. Letztes Jahr hatte ich viele Zwiebeln im Garten. Siehe da, die Wühlmäuse waren weg. Später pflanzten wir Grünkohl und diese Biester waren wieder da. Habe gelesen, dass Zwiebeln wirklich helfen sollen. Es wirkt. Werde dieses Jahr an verschiedensten Stellen Zwiebeln stecken, auch Ende August für das kommende Jahr und hoffe, die Plagegeister bleiben weg.

    • Lea sagt:

      Hey Tatjana,wunderbar gegen Wühlmäuse helfen Kaiserkronen.Die kaiserkrone ist eine Lilie die man am besten dort pflanzt wo sich die Wühlmäuse wohlfühlen.

  4. Katja Aust sagt:

    Hallo, wir hatten in unserem Garten auch das Schneckenproblem – ständig waren die Gemüsepflanzen an- bzw total abgefressen. Geholfen hat ein Schneckenzaun aus Metall mit nach außen mehrfach gewinkelter Oberkante. Die Schnecken haben es zwar versucht, das Hinternis zu überwinden, durch die Mehrfachbiegung waren sie aber chancenlos. Unser gesamtes Gemüsebeet haben wir damit umzäunt, war zwar kostspielig, hat sich aber voll gelohnt. Nicht eine Schnecke im Beet, schon seit 2 Jahren! Einzig achte ich darauf, dass keine Gemüseblätter überhängen, die eine einladende “Schneckenbrücke” bilden könnten. Ansonsten sehr zu empfehlen! LG Katja aus Helmbrechts

    • Sandra sagt:

      Liebe Katja,
      das klingt klasse! Die Anfangskosten lohnen sich wirklich, zumal ihr die Metallzäunchen ja auch mehrere Jahre verwenden könnt. Danke dir für deinen Tipp!
      Viele Grüße
      Sandra

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.