Gute und nährstoffreiche Erde selber mischen

Aussaaten im Januar

Nährstoffreiche Erde selber mischen ist relativ simpel – Gute Blumenerde ist wichtig für ein gesundes Wachstum.

Beim Kauf von neuer Blumenerde ist darauf zu achten, dass das Substrat für die jeweiligen Pflanzen gut geeignet ist. Es gibt bereits fertig vorbereitete Erde zu kaufen, bspw. für Kräuter oder Zitruspflanzen, die bereits alle notwendigen Nährstoffe und die passende Zusammensetzung enthält. Wer die Möglichkeit hat, kann sich die Blumenerde selbst mischen. Komposterde ist dafür ein wichtiger Bestandteil, da in Komposterde viele wichtige Nährstoffe enthalten sind.

Erde selber mischen – Die Vor- und Nachteile

Bei selbst gemischter Erde wisst ihr genau, was für Bestandteile verwendet wurden. Durch gute Blumenerde sind Pflanzen weniger anfällig gegenüber Krankheiten oder Schädlingsbefall. Ein weiterer Vorteil ist der, dass nährstoffreiche Erde weniger Dünger benötigt. Damit ist der Aufwand geringer und die Pflanzen sind das gesamte Jahr über gut versorgt.

Der Nachteil selbst gemischter Erde ist allerdings der, dass ein gleichmäßig verteilter Nährstoffgehalt nicht sichergestellt werden kann. Außer man vermischt die Bestandteile der Erdmischung extrem gut, wie es bei der industriellen Herstellung der Fall ist. Zudem benötigen die unterschiedlichen Pflanzen auch unterschiedliche Arten von Nährstoffen. Bei speziellen Pflanzen, wie bspw. Zitruspflanzen, muss ggf. eine andere Zusammensetzung oder Ergänzung von bestimmten Nährstoffen erfolgen.

Nährstoffreiche Erde selber mischen

Wie auch beim Umtopfen wird im Frühjahr die Erde frisch gemischt, um sie direkt für die Pflanzen verwenden zu können. Für die Mischung benötigt ihr einen großen Behälter. Ein wichtiger Bestandteil nährstoffreicher Erde ist gut verrotete Komposterde. Etwa zwei Drittel der Mischung besteht aus ungedüngter Komposterde.

In den Behälter füllt man nun abwechselnd zwei Teile Komposterde und jeweils einen Teil ungedüngten Torf und Sand ein. Zudem kann etwas zerkleinerte Holzkohle (max. 10 % Anteil an der Gesamtmischung) beigefügt werden. Holzkohle hat den Vorteil, dass sie die Erde lockert und Wasser gut speichern kann. Man sollte jedoch schadstoffreie Holzkohle verwenden. Als Langzeitdünger kann Hornspäne untergemischt werden. Wie viel davon verwendet wird, könnt ihr in diesem Artikel nachlesen: Langzeitdünger Hornspäne für Gemüse

Alle Bestandteile sehr gut miteinander vermischen, damit sich die Nährstoffe gleichmäßig in der Mischung verteilen. Fertig ist die selbstgemischte Pflanzenerde!

Sandra

Warum es die Grüneliebe gibt? Weil ich mit Leidenschaft in meinem Garten bin und frische, gute Lebensmittel liebe. Meine Erfahrungen und Erlebnisse gebe ich euch auf grüneliebe.de weiter und hoffe euch damit zu inspirieren. Viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

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