Pflanzkübel aus Fiberglas im Test

Pflanzkübel aus Fiberglas im Test

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Pflanzgefäße gibt es mittlerweile in ganz unterschiedlichen Farben und Formen sowie aus diversen Materialien: Pflanzkübel aus Fiberglas, Holz, Metall, Terrakotta, Kunststoff…

Ich habe ein großes Pflanzgefäß aus Fiberglas zum Testen von elegant-einrichten.de bekommen und möchte euch dieses heute vorstellen.

Pflanzkübel aus Fiberglas – was ist das eigentlich?

Fiberglas findet man immer häufiger im Gartenbereich. Die Pflanzgefäße werden aus Glasfasern in Verbindung mit Kunstharz hergestellt. In meinem Fall wird für die Pflanzgefäße 100% Epoxidharz verwendet. Die Oberfläche (also die Außenseite des Pflanzgefäße) kann dabei ganz unterschiedlich aussehen: Glatt wie Metall, mit eher natürlichem oder sehr modernem Charakter sowie in ganz unterschiedlichen Farben. Auf der Innenseite des Pflanzgefäßes ist in der Regel die Struktur des Fiberglasgewebes deutlich erkennbar. Die Wände der Pflanzbehälter sind recht dünn und dennoch sehr robust, was für den Einsatz im Garten oder auf dem Balkon wichtig ist. Durch das sehr niedrige Gewicht lassen sich auch große Pflanzkübel problemlos im Garten aufstellen und jederzeit umdekorieren.

Ein weiterer Vorteil von Fiberglas: Das Material ist extrem wetterbeständig. Auch im Winter sollte ein Pflanzkübel aus Fiberglas gut den frostigen Temperaturen standhalten ohne Schäden davon zu tragen. Ob dies auch bei meinem Pflanzkübel aus Fiberglas der Fall ist, wird sich in den nächsten Monaten zeigen!

Fiberglas Pflanztrog

Pflanzkübel aus Fiberglas im Außentest

Mein Pflanzkübel in der Größe 84 x 30 x 80 cm wurde per Spedition geliefert. Aufgrund der Größe ist ein Paketversand nicht möglich. Leider musste ich nach dem Auspacken feststellen, dass ein feiner Riss auf einer der großen Seiten sichtbar wurde. Nach Rücksprache mit dem Kundenservice wurde mir mitgeteilt, dass dies durch den Transport passieren kann. In einem solchen Fall werden zwei Optionen angeboten: Austausch des Pflanzgefäßes oder ein Preisnachlass. Der Schaden ist nur oberflächlich im Lack und nicht im Fiberglas selber. Er hat also keine Auswirkungen auf die Wetterbeständigkeit oder Robustheit des Kübels. Als Tipp wurde mir mitgegeben, ich solle die beschädigte Seite nicht zur Wetterseite hin stellen, damit Sonne und Regen den Riss nicht vergrößern. Außerdem kann der Riss mit transparentem Silikon abgedichtet werden.

Meinen recht großen Pflanztrog in moderner Anthrazitoptik habe ich mit Bambus und einem roten Lampenputzergras bepflanzt. Die Gräser habe ich in Kunststoffeinsätze mit Bewässerungssystem gepflanzt. Durch die Größe des Pflanzgefäßes wäre es kaum möglich, es komplett mit Erde zu befüllen. Dadurch würde die gewollte Leichtigkeit verloren gehen. Die Pflanzeinsätze sind daher sehr praktisch, da sie auch einzeln herausgenommen werden können. Ein Umpflanzen oder Umdekorieren ist somit leicht möglich.

Die Kombination aus der modernen Optik des großen Pflanztroges mit den sich im Wind wiegenden Gräsern ist wirklich gelungen. Trotz der Größe wirkt es leicht und kann auch als kleiner Raumtrenner oder Sichtschutz sowohl im Garten als auch auf dem Balkon eingesetzt werden.

Was mir besonders gut gefällt: Wenn ich die Pflanzeinsätze herausnehme, kann ich den großen Kübel ganz leicht anheben und woanders hinstellen. Ich brauche keine Sackkarre oder eine zweite Person, die mir hilft, das große Gefäß umzustellen. Ein schöne Alternative für Leute, die sich gerne verändern und ihren Außenbereich öfter mal umdekorieren.

Pflanzkübel aus Fiberglas im Test

Vielen Dank an Eleganteinrichten – Ihr Spezialist für Blumenkübel für die zur Verfügungstellung des Pflanzkübels.

Sandra

Warum es die Grüneliebe gibt? Weil ich mit Leidenschaft in meinem Garten bin und frische, gute Lebensmittel liebe. Meine Erfahrungen und Erlebnisse gebe ich euch auf grüneliebe.de weiter und hoffe euch damit zu inspirieren. Viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

3 Antworten

  1. Claudia sagt:

    Hallo,
    Danke für den Bericht. Die Vielfalt von Form & Farbe und auch das geringe Gewicht sind ja schön und praktisch.
    Aber: wie ist das bei Wind? Ich habe z. B. einen gar nicht mal so hohen und ausladenden Oleander, den ich in seinem mit Blumenerde gefüllten Kunststoff-fake-Terrakottatopf ab und zu platzversetze – vor allem, weil sich an der ihm eigentlich zugedachten Stelle der Wind in ihm fängt und er dann umkippt. Dabei ist das ganze gar nicht sooo leicht.
    Wie stabil ist denn da das Fiberglas-Konstrukt? Immerhin ist es ja nicht komplett mit Blumenerde gefüllt, sondern die Pflanzen sind in den Einsätzen, was das Gewicht nach oben verlagert…
    Grüße!

    • Sandra sagt:

      Hallo Claudia,
      also bis jetzt ist der Pflanztrog sehr stabil, vermutlich wegen der rechteckigen Standfläche. Allerdings sind die Pflanzen auch nicht so schwer. Durch das Gras pfeift der Wind schön durch. Ich würde dir als Tipp geben unten in deinen Terrakottatopf ein paar große Steine reinzulegen. Das habe ich bei einem anderen hohen Pflanzgefäß auch gemacht. Dann dürfte eigentlich nichts mehr passieren – außer vielleicht bei richtigem Sturm 🙂
      Viele Grüße, Sandra

  2. Ferdi sagt:

    Boah der sieht mal wirklich cool aus, danke für den ausführlichen Bericht 🙂

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