Neues vom Feld: Die letzten Überlebenden

Sonnenblumen im Herbst Bienenmagnet

Die Trockenheit in den letzten Wochen macht dem Acker ganz schön zu schaffen.

Man müsste schon viel Gießen, um alles noch in strahlender Blüte und knackiger Frische zu halten. Mir ist das in diesem Jahr aus zeitlichen Gründen nicht möglich – so wie auch offensichtlich vielen anderen Gärtnern. Denn der Boden ist knochenhart. Die letzten überlebenden Gemüsesorten versuchen sich mühevoll durch den Herbst zu schleppen. Besonders das teilweise dichte und meterhohe Unkraut sowie die wundervoll blühenden Sonnenblumen trotzen der Trockenheit.

Die letzten Überlebenden: Tomaten, Schwarzwurzel, Sellerie & Co.

Einige Gemüsesorten wachsen aber dennoch ganz prima. Man muss etwas genauer hinsehen. Zwischen vertrocknetem Blattgrün blitzen knallrote Tomaten hervor.

Tomaten werden reif

Besonders freue ich mich, dass in diesem Jahr meine ausgesäten Schwarzwurzeln wunderbar gewachsen sind. Bei dem Versuch eine Wurzel auszugraben, bin ich allerdings kläglich gescheitert. Durch das verkrustete Erdreich ist kein Durchkommen. Die oberste Schicht lässt sich mit Kraft durchdringen, da hier während der Saison immer wieder die Erde gelockert wurde. Aber darunter ist der Boden so hart – absolut keine Chance zum Graben. Immerhin scheint das auch so einige Nager fernzuhalten, denn sowohl Schwarzwurzeln als auch Möhren sind bislang nur wenig angefressen.

Schwarzwurzeln anbauen im Garten

Ich versuche mich einfach in Geduld und warte darauf, dass es doch noch einmal (oder mehrmal) kräftig regnet. Zwar wünsche ich mir einen goldenen Oktober, aber ab und zu etwas Regen darf man sich als Hobbygärtner schon wünschen. Erst dann kann das Wurzelgemüse nochmal einen kräftigen Wachstumsschub bekommen und bei feuchter Erde gut ausgegraben werden.

Also pflücke ich ein paar grüne Bohnen sowie meine herrlich süßen Tomaten, die durch die warme Herbstsonne direkt vom Strauch genascht werden können. Eine runde Zucchini hat es auch noch geschafft trotz Trockenheit zu wachsen. Die bereits recht stattlich gewachsenen Knollenselleries lasse ich noch auf dem Acker, damit sie noch etwas an Größe gewinnen.

Und so genieße ich nach meiner kleinen Ernte noch einmal den Blick über den in der Sonne liegenden Acker, dem der fortschreitende Herbst wirklich deutlich anzusehen ist.

meine ernte Köln Herbst

Was sonst noch auf dem Feld passiert, könnt ihr in unserer Rubrik Neues vom Feld nachlesen!

Sandra

Warum es die Grüneliebe gibt? Weil ich mit Leidenschaft in meinem Garten bin und frische, gute Lebensmittel liebe. Meine Erfahrungen und Erlebnisse gebe ich euch auf grüneliebe.de weiter und hoffe euch damit zu inspirieren. Viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

1 Antwort

  1. Ferdi sagt:

    Cooler Artikel! Die Trockenheit war auch bei uns ein Problem und hat uns im Garten das leben schwer gemacht :/

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