Ein Gewächshaus für Nutzpflanzen

Im Winter liegt der Garten brach – Zeit sich bereits jetzt Gedanken über die kommende Saison zu machen. Wie wäre es mit einem Gewächshaus für Nutzpflanzen?

Gewächshäuser für den privaten Garten gibt es in ganz unterschiedlichen Ausführungen. Größe, Materialien, Beheizbarkeit, Ausstattung … das Gewächshaus kann ganz an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Ein Gewächshaus für Nutzpflanzen kann sogar ganzjährig für eine reiche Ernte sorgen und Tomaten, Gurken, Salate & Co. können (fast) jederzeit frsich geerntet werden!

von Pimpinellus (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0   (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via   Wikimedia Commons

von Pimpinellus (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0
(http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via
Wikimedia Commons

Der große Vorteil eines Gewächshauses: Die Pflanzen sind das ganze Jahr über geschützt vor Wind, Sturm, Regen und Hagel. Damit kann die Gartensaison problemlos verlängert werden und Anzuchten können bereits früh im Jahr beginnen. Bei einem unbeheizten Gewächshaus gehen im Winter die Temperaturen allerdings auch unter Null Grad, so dass es für den Gemüseanbau auch dann zu Ruhezeiten kommt.

Gewächshaus für Nutzpflanzen – Licht und Wärme

Im Gewächshaus können zahlreiche Gemüsesorten angebaut werden. Manche Sorten wachsen durch die idealen Bedingungen von Wärme, Licht und Luftfeuchtigkeit sogar schneller als im Freiland. Spinat und Feldsalat können noch weit bis in den Winter angepflanzt werden. Damit in der dunklen Jahreszeit genügend Licht zu den Pflanzen durchdringt, sollten die Wände des Gewächshauses immer sauber gehalten werden. Alternativ gibt es auch Wachstumsleuchten, die den Pflanzen genügend Licht spenden. An Tagen, wo die Sonne vom Himmel strahlt, benötigen die Pflanzen dagegen einen Schutz, damit sie unter dem Glasdach nicht verbrennen. Außerdem muss immer auf ausreichende Feuchtigkeit geachtet werden, denn die Pflanzen bekommen kein Wasser von oben durch Regen oder natürliche Verdunstung. Für Gewächshäuser gibt es aber auch spezielle Bewässerungsanlagen, die besonders im Sommer sehr praktisch sind.

Ein beheizbares Gewächshaus bietet sogar die Möglichkeit rund um das Jahr Gemüse anzubauen, da man die Temperaturen selber regulieren und konstant halten kann. Bevor man sich allerdings für ein beheizbares Gewächshaus entscheidet, sollten die Energiekosten abgewägt werden. Die Heizung eines Gewächshauses kann entweder an das Heizsystem des Wohnhauses angeschlossen werden oder durch eine separate Heizung erfolgen, die bspw. durch Strom oder Gas betrieben wird.

Kalthaus, temperiertes Gewächshaus oder Warmhaus

Man unterscheidet drei Typen von Gewächshäusern, die auf der Temperatur beruhen.

Das Kalthaus: Im Kalthaus wird nicht geheizt, d.h. im Winter kann es im Gewächshaus zu Minusgraden kommen. Die Nutzung für den Gemüseanbau fällt im Winter also aus. Es gibt aber die Möglichkeit das Kalthaus frostfrei zu halten und es auf Temperaturen zwischen +2 bis +12°C im Winter zu halten. Damit kann es auch zum bedingten Gemüse- und Kräuteranbau im Winter genutzt werden und zur Lagerung von Obst und Gemüse sowie zur Überwinterung von Kübelpflanzen.

Das temperierte Gewächshaus: Durch ein Heizsystem wird die Temperatur im Winter bei +12 bis +18°C gehalten. Der Gemüseanbau sowie die Anzucht von Pflanzen ist damit ganzjährig möglich.

Das Warmhaus: Im Warmhaus (auch als Treibhaus bezeichnet) wird die Temperatur ganzjährig bei +18 bis +24°C gehalten. Die Energiekosten sind damit sehr hoch und das Warmhaus kommt eigentlich nur bei Liebhabern von speziellen tropischen Pflanzen zum Einsatz. Für den Gemüseanbau ist ein Warmhaus im privaten Garten keine wirtschaftliche Alternative.

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Sandra

Warum es die Grüneliebe gibt? Weil ich mit Leidenschaft in meinem Garten bin und frische, gute Lebensmittel liebe. Meine Erfahrungen und Erlebnisse gebe ich euch auf grüneliebe.de weiter und hoffe euch damit zu inspirieren. Viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

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