Urban Gardening am Rhein in Köln

Urban Gardening am Rhein

Da habe ich aber nicht schlecht gestaunt als ich das sah: Tomaten- und Physalispflanzen im Flussbett. Ihr habt richtig gehört, Urban Gardening am Rhein – oder vielmehr IM Rhein.

Aufgrund des Niedrigwassers ist der Rhein derzeit nur noch ein Rinnsal. Man könnte ihn fast zu Fuß durchqueren (bitte tut das auf gar keinen Fall!), denn aktuell liegt der Pegel in Köln bei nur 1,55 m – und dabei steigt der Rhein schon wieder. Noch vor wenigen Tagen lag der Rheinpegel in Köln bei gerade einmal knapp über einem Meter. Durch dieses Niedrigwasser liegen die sogenannten Buhnen komplett frei und große Strandabschnitte sind entstanden.

Bei einem Spaziergang am Rhein sahen wir dann das Unglaubliche. Wir trauten kaum unseren Augen: Wachsen dort tatsächlich Tomaten? Bei näherem Hinsehen sahen wir das ganze Ausmaß des Urban Gardening am Rhein: Über eine relativ große Fläche verteilt wuchsen zwischen den Rheinkieseln mehrere Tomatenpflanzen mit zahlreichen Früchten daran. Einige der Früchte wurden gerade Rot, andere Pflanzen wurden bereits von der Braunfäule ereilt. Auch Physalispflanzen standen dort verteilt. Leider waren diese noch sehr klein und hatten gerade mal ein paar kleine Blüten, aber noch keine Früchte.

Tomatenpflanze am Rhein in Köln

Rhein Köln Urban Gardening

Tomaten am Rhein in Köln

Urban Gardening Köln Rhein

Wir vermuten, dass dort irgendwann jemand ein Picknick gemacht hat und die Reste von Tomate und Physalis am Rheinstrand liegen blieben. Durch das Niedrigwasser wurden sie nicht weggespült und so konnten sie beginnen zu keimen. Wochen später entstand dann dieses kleine Urban Gardening am Rhein. Wohl eher unbeabsichtigt, denn wer rechnet schon damit, dass der Rhein über einen so langen Zeitraum Niedrigwasser führt?

Urban Gardening am Rhein – jetzt wird’s nass!

Der Rhein steigt allerdings derzeit bereits wieder. Die Pflanzen werden damit wohl in den nächsten Tagen überspült werden. Es ist ohnehin erstaunlich, dass sich die Tomaten- und Physalispflanzen bis Mitte November so robust dort gehalten haben. Ein wahres Wunderwerk der Natur!

Sandra

Warum es die Grüneliebe gibt? Weil ich mit Leidenschaft in meinem Garten bin und frische, gute Lebensmittel liebe. Meine Erfahrungen und Erlebnisse gebe ich euch auf grüneliebe.de weiter und hoffe euch damit zu inspirieren. Viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

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