Der Küchen Atlas Blog ruft zu seiner 24. Blogparade unter dem Motto “Regionale Küche” auf. Die Gelegenheit möchten wir gerne nutzen, um euch die regionalen Köstlichkeiten der Kölner Küche vorzustellen. Für Außenstehende wird sich das Ein oder Andere gewöhnungsbedürftig anhören und bei manchen Gerichten benötigen Nicht-Kölner eine Übersetzung, damit man überhaupt weiß, um was es sich hier handelt.

Blogparade: Regionale Küche

Regionale Küche aus Köln

Wir stellen hier ein paar der bekanntesten und beliebtesten Spezialitäten der Kölschen Küche vor.

Halve Hahn

Wer denkt dabei nicht an ein halbes Hähnchen? Die Kölner! Der Halve Hahn hat nicht viel mit Geflügel zu tun, denn es handelt sich dabei um ein Röggelchen (ein Roggenbrötchen), das mit einer dick geschnittenen Scheibe Gouda belegt ist. Dazu gibt es scharfen Senf!

Kölsche Kaviar

Auch hier besteht vom Wortlaut her Verwechslungsgefahr für Außenstehende. Leider muss man da enttäuschen, denn der Kölsche Kaviar hat nichts mit den kostbaren Fischeiern des Störs zu tun. Der Kölsche Kaviar ist ein Röggelchen mit Blutwurst, Zwiebeln und Senf.

Himmel un Äd

Ins Hochdeutsche übersetzt heißt dieses Gericht “Himmel und Erde”. Das sind Kartoffelpüree und Apfelkompott, je nach Koch wird es separat serviert, untereinander gemischt und der Apfel kann als Kompott oder glasierte Apfelstücke serviert werden. Zu Himmel un Äd wird häufig Flönz serviert – gebratene Blutwurst!

Suurbrode

Der rheinische Sauerbraten ist ein beliebte Spezialität, die oft mit Ädäppelklösjer un Appelrutkruck (Kartoffelklößen und Rotkohl) sowie Apfelkompott serviert wird. Traditionell wurde für den rheinischen Sauerbraten Pferdefleisch verwendet. Heute wird aber meistens Rindfleisch für die Zubereitung genommen!

Die regionale Küche in Köln ist zum Teil sehr deftig aber wirklich empfehlenswert! Besucher der schönsten Stadt am Rhein (persönliche Meinung der Autorin) sollten die regionale Küche unbedingt probieren und sich dazu ein frisch gezapftes Kölsch schmecken lassen!

Autor

Warum es die Grüneliebe gibt? Weil ich mit Leidenschaft in meinem Garten bin und frische, gute Lebensmittel liebe. Meine Erfahrungen und Erlebnisse gebe ich euch auf grüneliebe.de weiter und hoffe euch damit zu inspirieren. Viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

1 Kommentar

  1. Ja, auch wir Bayern und Schwaben sind schon auf den Halve Hahn reingefallen.Erst gabs große Augen, dann die Aufklärung und dann das große Lachen!!!!! Inzwischen liebe ich den Halve Hahn und dazu ein frisches Kölsch, lecker.

    Schöne Grüße Manu

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