Neues vom Feld: Erbsen vom Mehltau zerstört

Erbsen

Wenn sich Mehltau erst einmal auf dem Feld ausbreitet, ist er kaum noch aufzuhalten und so sind nun leider auch die Erbsen vom Mehltau zerstört.

Bei Pflanzen mit sehr großen Blättern, wie bei Zucchini und Kürbis, können die mit Mehltau befallenen Blätter noch sehr gut entfernt werden. Die Pflanze wächst dann in der Regel, zumindest für eine Zeit, wieder kräftig nach. Bei den Erbsen sah das leider ein bisschen anders aus. Der Mehltau hat sich auf den Pflanzen (auch auf den Nachbarbeeten) dermaßen schnell ausgebreitet, dass auch die Milch-in-Wasser-Mischung keine Abhilfe mehr schaffen konnte. Selbst die letzten verbliebenen Schoten waren befallen. Die kompletten Pflanzen mussten entfernt werden. Zum Glück konnte ich vor dem Mehltau-Befall noch eine ganze Menge Erbsen ernten! Die zarten grünen Kugeln sind für mich jedes Jahr ein Highlight, vor allem da man sie wirklich zu schätzen weiß, wenn man einen ganzen Beutel voller Schoten per Hand pellt und die Erbsen aus den Hülsen schält.

Kürbis und Kartoffeln

Die Kürbisse werden nun nach und nach reif. Ich habe in diesem Jahr nur Hokkaido auf dem Feld, den ich besonders gern esse. Vielleicht probiere ich im nächsten Jahr mal andere Kürbissorten aus! Wenn die Kürbisse dunkelorange geworden sind und der Stielansatz abtrocknet, kann geerntet werden. Dann ist der Hokkaido auch lagerfähig. Erntet man ihn noch in unreiferem Zustand, sollte er möglichst schnell verzehrt werden, damit sich keine faulen oder schimmligen Stellen bilden. Auf jeden Fall sollte er trocken gelagert werden!

Wie bereits berichtet sind die Kartoffelpflanzen von der Kraut- und Braunfäule dahingerafft. Die vier Reihen Kartoffeln auf dem Acker werden daher nach und nach geerntet. Die Erdäpfel haben noch eine zarte dünne Schale, was einerseits gut für den Verzehr ist, da man die Schale mitessen kann. Andererseits können die Kartoffeln noch nicht lange gelagert werden. Wenige Wochen kann man sie an einem kühlen und trockenen Ort aufbewahren, aber eine Lagerung über den Herbst oder gar Winter ist nicht möglich. Das macht aber auch nichts, denn frisch schmecken sie doch am besten!

Was sonst noch auf dem Feld passiert ist? Lest hier nach in unserer Rubrik Neues vom Feld!

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