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In diesem Beitrag erfahrt ihr, wie ich in meinem Garten eine automatische Hochbeetbewässerung einrichte.

Automatische Hochbeetbewässerung Schritt für Schritt

Mein Garten ist in den letzten Jahren immer mehr zum Hochbeetgarten geworden. Ich bin einfach begeistert von dieser Art des (Gemüse-)Gärtnerns und so geht es nicht nur mir. Das Hochbeet liegt voll im Trend. Zum Gärtnern gehört aber auch – insbesondere in den Sommermonaten – das Gießen. Und wenn ihr eure Hochbeete mit der Gießkanne bewässert, dann wisst ihr am Ende eines heißen Sommertages, was ihr getan habt! Außerdem stellt sich immer die Frage: Was mache ich denn im Urlaub? Schluss damit, jetzt stellen wir um auf automatische Hochbeetbewässerung. In Zusammenarbeit mit GARDENA zeige ich euch, wie das bei uns im Hochbeetgarten aussieht.

Ich erkläre die automatische Hochbeetbewässerung Schritt für Schritt. So könnt ihr es “nachbauen” oder in Teilen umsetzen:

Schritt 1: Bewässerungssteuerung

Damit die Bewässerung automatisch läuft, braucht es eine Bewässerungssteuerung. Bei mir kommt dafür die GARDENA Bewässerungssteuerung Master zum Einsatz. Damit lässt sich die Bewässerung flexibel und individuell planen. Es können bis zu sechs unterschiedliche und unabhängige Zeitpläne erstellt werden.

Das ist besonders dann interessant, wenn man mehrere Teilbereiche im Garten bewässert, also bspw. neben den Hochbeeten auch das Gewächshaus, den Rasen oder die Staudenbeete. So kann der Bedarf individuell angepasst werden (s. nächster Schritt).

Die Steuerung ist batteriebetrieben (Batterie nicht im Lieferumfang enthalten) und wird direkt an den Wasserhahn angeschlossen. Bedienen lässt sie sich durch einen Dreh- und Drückschalter zur Auswahl der Daten und zur Bestätigung der Einstellungen.

Schritt 2 (optional): Wasserverteiler

Diesen benötigt ihr nur, wenn ihr, wie oben beschrieben, mehrere Gartenbereiche unterschiedlich bewässern wollt. Schaut mal auf meinem Blog, da findet ihr bspw. auch Beiträge zur Gewächshausbewässerung oder Bewässerung von Beeten. Da ich mein System nun um die Hochbeetbewässerung erweitere, ist der Wasserverteiler für mich notwendig. Denn im Gewächshaus muss ich viel regelmäßiger und durchgängig (aufgrund Regenmangels) bewässern als in den Hochbeeten.

Der GARDENA Wasserverteiler automatic wird also zwischen die Bewässerungssteuerung und die einzelnen Bewässerungsstränge geschaltet. Dazu wird einfach der Schlauch, der zum zu bewässernden Bereich führt, angeschlossen und ein entsprechendes Zeitintervall festgelegt.

Wichtig zu wissen: Die Bewässerungssteuerung Master und der Wasserverteiler sind miteinander kompatibel und daher ein optimales Duo bei der Gartenbewässerung.

Tipp: Ein Wasserverteiler ist auch dann ideal, wenn der vorhandene Wasserdruck nicht ausreicht, um alle Bereiche im Garten gleichzeitig zu bewässern.

Schritt 3: Schlauch verlegen

Vom Wasserverteiler wird nun ein flexibler Gartenschlauch oberirdisch am Rand des Gartens bis hin zum Hochbeet verlegt. Ich habe dazu den Comfort FLEX Schlauch verwendet, der druckfest und formstabil, dabei aber auch gleichzeitig sehr flexibel ist. Messt die Entfernung lieber etwas großzügiger, damit der Schlauch ggf. um Hindernisse wie Sträucher oder Steine herumgelegt werden kann.

Der Gartenschlauch wird dann nahe dem Hochbeet mit dem Basisgerät verbunden. Dieses liegt dem Micro-Drip-System Start Set Pflanzflächen bei, welches ich für die Bewässerung meines Hochbeetes nutze. Es reicht für bis zu 40 m², was natürlich für ein einzelnes Hochbeet sehr großzügig bemessen ist. Allerdings bietet es mir die Möglichkeit, das System für mehrere Hochbeete zu nutzen, wenn diese relativ nah beieinander platziert sind.

Schritt 4: Micro-Drip-System installieren

Das Micro-Drip-System funktioniert über ein einfaches Klicksystem. Grundsätzlich schneidet man das dem Set beiliegende Verlegerohr so zurecht, dass es an die benötigte Größe angepasst wird.

Zunächst wird an das Basisgerät das Verlegerohr geklickt. Es muss so lang sein, dass es bequem auf dem Rand des Hochbeetes aufliegt.

Hinweis: Das Verlegerohr ist relativ starr. Sucht euch also für den ‘Startpunkt’ eine Hochbeetseite aus, an der ihr nicht ständig vorbeigehen müsst.

Das Verlegerohr wird mit einem scharfen Messer [Bitte vorsichtig sein!] abgeschnitten und zwar genau dort, wo sich die Rohre nach links und rechts abzweigen. In das Ende wird ein Kreuzstück mit der patentierten Quick & Easy-Verbindungstechnik eingeklickt. So sitzt das Rohr am Verbindungsstück dicht und fest.

Tipp: Wenn ihr euch vermessen habt oder die Rohre irgendwann doch anders zusammenstecken wollt, kann man sie ganz einfach umstecken. Der Umbau des Bewässerungssystems funktioniert wirklich einfach.

An den Hochbeetecken werden L-Stücke aufgesteckt und wiederum das Verlegerohr entsprechend der Hochbeetlänge zugeschnitten. Genauso wird mit den Längen und der Mitte des Beetes verfahren. Die offenen Enden werden mit Verschlussstopfen verschlossen.

Schritt 5: Sprühdüsen befestigen

Das Micro-Drip-System Start Set Pflanzflächen enthält verschiedene Sprühdüsen:

  • 4 x Sprühdüsen 90° (für die Ecken)
  • 1 x Sprühdüse 360° (für die Hochbeetmitte)

Diese werden nun in die Ecken und in die Mitte montiert. Dazu geht man wie folgt vor:

  • Dort, wo eine Sprühdüse eingesetzt werden soll, wird ein Loch mithilfe des beiliegenden Werkzeugs in das Verlegerohr gebohrt.
  • An den Sprühdüsen befindet sich ein Gewinde. Dieses wird in das Rohr gedreht. Am Werkzeug ist eine Fassung angebracht, die beim Eindrehen behilflich ist.
  • Wenn die Düsen erhöht angebracht werden sollen, kann man die beiliegenden Verlängerungsröhrchen verwenden, die zu diesem Zweck zwischen Verlegerohr und Sprühdüse eingedreht werden. Das macht vor allem Sinn bei größeren Pflanzen im Hochbeet. Man kann dies auch im Laufe der Saison nochmal verändern oder wenn das Hochbeet neu bepflanzt wird.
Schritt 6: Wasser marsch!

Wenn das System soweit installiert ist und alle Düsen platziert sind, wird getestet. Das ist wichtig, damit am Ende auch die richtigen Bereiche im Hochbeet bewässert werden. An den Drehhebeln, die sich an den Sprühdüsen befinden, kann deren Intensität eingestellt werden. Für den ersten Testlauf dreht man die Hebel horizontal – also ‘Aus’. Jetzt das Wasser anstellen und die Drehhebel langsam öffnen. Man sieht nun, wohin und wie weit das Wasser spritzt und kann die Sprühdüsen entsprechend justieren.

Wenn alles passt, kann die Zeitschaltung eingestellt werden und die automatische Hochbeetbewässerung starten.

Tipp: Optimal ist es übrigens, wenn ganz früh morgens (zwischen 5 und 7 Uhr) gewässert wird. Dann können sich die Wurzeln vollsaugen und die Pflanzen sind für den heißen, sonnigen Tag gestärkt. Außerdem trocknen die Blätter dann relativ schnell wieder ab. Bei einer abendlichen Bewässerung würde man Schnecken anlocken und die Ausbreitung von Pilzerkrankungen begünstigen.

Automatische Hochbeetbewässerung erweitern

Das Micro-Drip-System von GARDENA lässt sich beliebig erweitern. Und genau deswegen bin ich so begeistert davon. Man kann mehrere Hochbeete miteinander verbinden (auch wenn dann die Schläuche eventuell etwas erhöht zwischen den einzelnen Hochbeeten sind) und das Starter Set ganz individuell erweitern. Das habe ich schon im Gewächshaus gemacht und werde es ganz sicher auch jetzt so machen, denn vielleicht kommt ja noch das ein oder andere Hochbeet dazu, welches auch automatisch bewässert werden will. GARDENA hat übrigens viele weitere Lösungen für eine automatische Bewässerung im Garten – sowohl smart als auch über Bluetooth, und für die Urlaubszeit gibt es ebenfalls ausgeklügelte Lösungen. Das gilt übrigens auch, wenn beispielsweise auf Balkonen kein Wasser oder Stromanschluss vorhanden ist.

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit GARDENA entstanden.

Autor

Warum es die Grüneliebe gibt? Weil ich mit Leidenschaft in meinem Garten bin und frische, gute Lebensmittel liebe. Meine Erfahrungen und Erlebnisse gebe ich euch auf grüneliebe.de weiter und hoffe euch damit zu inspirieren. Viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

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