Rankende Gemüsepflanzen

Rankende Gemüsepflanzen

Rankende Gemüsepflanzen wachsen entweder kriechend, hängend oder kletternd – am besten wachsen sie mit Rankhilfen!

Verschiedene Gemüsepflanzen bilden Ranken während ihres Wachstums. Auf Wikipedia werden Ranken wie folgt definiert:

Bei Pflanzen werden als Ranke oder Cirrhus Umbildungen von Sprossachsen, von Blättern oder Blattteilen bezeichnet, die stängel- oder fadenförmig sind und sich an einem Substrat festhalten, indem sie dieses umschlingen. Ranken sind berührungsempfindlich und reagieren auf einen Berührungsreiz mit Krümmungs- und Wickelbewegungen. Rankpflanzen sind eine Untergruppe der Kletterpflanzen.Wikipedia

Besonders schön kann man die Bildung von Ranken bei Kürbis, Gurke, Erbsen und Stangenbohnen beobachten. Bei Obstpflanzen sind es vor allem Erdbeeren, Weintrauben und Melonen, die Ranken bilden.

Rankende Gemüsesorten – so ranken sie richtig!

Rankende Pflanzen reagieren, wie in der Definition ersichtlich wird, auf Berührungsreize. Dann wickeln sich die Ranken um Äste, Zweige, Netze oder was auch immer gerade berührt wird. Kürbis, der kriechend wächst, krallt sich regelrecht im Boden fest. Bei Gurken kann man die spiralförmigen Ranken besonders gut sehen. Die Spiralen sind beweglich und können damit auch Wind gut verkraften.

Insbsondere Gemüsepflanzen, die kletternd ranken, benötigen eine Rankhilfe. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten von Rankhilfen*, die auch etwas abhängig von der jeweiligen Pflanze sind. Man kann Pflanzen an einer Hauswand emporwachsen lassen, jedoch finden nicht alle Pflanzen dort einen guten Halt. Es gibt spezielle Rankhilfen, Kletterhilfen und Gerüste, an welchen rankende Gemüsepflanzen problemlos emporwachsen können. Für den Gärtner liegt hierin noch ein besonderer Vorteil: Die Früchte wachsen oberhalb des Bodens, je nach Wuchshöhe der Pflanze sogar so weit oben, dass man bequem, ohne Bücken und Knien, ernten kann. Besonders bei Stangenbohnen ist das ein großer Vorteil!

Die unterschiedlichen Arten von rankenden Pflanzen sind in diesem Artikel gut beschrieben. Es gibt schließlich nicht nur Gemüsepflanzen, die ranken. ;-)

Tipp: Sorten, die relativ schwere Früchte bilden, wie bspw. Gurken und Melonen, sollten etwas Unterstützung bekommen. Man kann die Ranken vorsichtig aufbinden, und die Früchte locker in grobmaschige Netze legen, die man am Rankgitter ebenfalls befestigt. Damit verhindert man, dass die Früchte vorzeitig abbrechen.

Es gibt übrigens bei Erdbeeren sogenannte Klettererdbeeren. Diese bilden lange Ranken, die aber nicht selbstrankend sind. D.h. sie müssen an einem Spalier oder Rankgrüst aufgebunden werden, weil sie keine Ranken bilden, mit welchen sie sich selbst festhalten können.

Lesetipp: So kann man Erdbeeren leicht anbauen und vermehren.

Sandra

Warum es die Grüneliebe gibt? Weil ich mit Leidenschaft in meinem Garten bin und frische, gute Lebensmittel liebe. Meine Erfahrungen und Erlebnisse gebe ich euch auf grüneliebe.de weiter und hoffe euch damit zu inspirieren. Viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

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