Vorbereitungen für das Gewächshaus

Nach langem Hin und Her setze ich es in diesem Jahr endlich um: Ein Gewächshaus kommt in den Garten und nun müssen die ersten Vorbereitungen dafür getroffen werden.

Schon lange träume ich von einem Gewächshaus, in welchem ich Jungpflanzen vorziehen, Tomaten und wärmeliebende Gemüsepflanzen anbauen und frostempfindliche Kübelpflanzen überwintern kann. Die Überlegungen habe ich eigentlich schon, seit wir vor mittlerweile fast vier Jahren unseren eigenen Garten bekommen haben. Seitdem wird dieser umgestaltet. Jedes Jahr ein Stück mehr. Und jedes Jahr wurde der Wunsch nach einem Gewächshaus auch ein bisschen größer. Das Gewächshaus soll allerdings auch ein Hingucker sein, weshalb es für mich von Anfang an ein Glasgewächshaus sein sollte. Kurzzeitig überlegte ich, ob ich aus unseren alten Fenstern ein Gewächshaus selber bauen sollte, aber dafür reichte dann weder mein bauliches Verständnis noch die vorhandenen Materialien. Und, so sehr ich Upcycling und eigene Projekte liebe, beim Gewächshaus darf es dann doch ein Neues sein.

Wenn ihr euch mit dem Thema Gewächshaus selber beschäftigt, stellt sich diese Frage nämlich ziemlich schnell:

  • Welche Art von Gewächshaus soll es sein?
  • Wie groß darf es sein?
  • Welchen Zweck wird es erfüllen?

Davon abgesehen ist die Kostenfrage ganz sicher nicht unerheblich. Denn neben dem Gewächshaus selber kommen Kosten für das Fundament, den Boden, die Einrichtung und ggf. für den Aufbau dazu.

Die Vorbereitungen für das Gewächshaus beginnen

Da nun also die Entscheidung gefällt, das Gewächshaus bestellt und bereits per Spedition in hunderten von Einzelteilen auf dem Weg ist, müssen die Vorbereitungen für das Gewächshaus losgehen.

Das ist übrigens eine der entscheidenden Fragen: Wo soll das Gewächshaus hin? Wenn es nicht mangels Platz an nur eine Stelle in den Garten gestellt werden kann, dann sollte der ideale Platz so aussehen:

  • Möglichst sonnig
  • Windgeschützt
  • Zu allen Seiten frei zugänglich
  • Ebenerdig

Diese Frage wurde bei uns lange diskutiert. Das Gewächshaus haben wir auf dem Papier und in Gedanken dutzende Male umgestellt. Nun soll es genau dorthin, wo ich im vergangenen Jahr meine Palettenhochbeete hingesetzt habe. Die ersten Vorbereitungen für das Gewächshaus sehen demnach das Versetzen ebendieser Beet vor.

Da sie, winterbedingt, ohnehin gerade ungenutzt sind, ist das reine Fleißarbeit. Lediglich die Gründüngung wird vorzeitig untergehoben und einige Knoblauchzehen umgepflanzt. Palettenrahmen für Palettenrahmen wird abgehoben und an anderer Stelle mithilfe der Wasserwaage wieder eben aufgestellt. Die Innenseite der Palettenhochbeet verkleide ich mit Unkrautvlies bzw. einer Winterschutzfolie, damit die Erde das Holz nicht zu schnell verrotten lässt. An den älteren Palettenrahmen, die bereits in ihre dritte Saison gehen, sieht man innen schon erste Verrottungserscheinungen. Ein paar Jahre dürfen sie mich aber noch im Gemüsegarten begleiten, bevor sie altersschwach zusammenbrechen.

Palettenhochbeete befüllen

Unten in die Hochbeete kommt wie gewohnt Strauchschnitt, Äste und Laub. Darauf grobe Erde mit halb verrotteten Pflanzresten und obendrauf die feine Deckerde. Wie man ein Hochbeet optimal befüllt, könnt ihr hier nachlesen.

Hochbeete aus Palettenrahmen

Von der künftigen Stellfläche des Gewächshauses werden nun nur noch einige wild wuchernde Thymiansträucher versetzt und die letzten Ringelblumen entfernt.

Der nächste Schritt für die Vorbereitung für das Gewächshaus ist den Boden ca. 5-10 cm ausheben und ebnen. Da das Gewächshaus auf einem Stahlfundament montiert wird und ich direkt in den Boden pflanzen möchte, werde ich nur Punktfundamente anfertigen. Wie ich das mache erzähle ich euch in Kürze.

Autor

Warum es die Grüneliebe gibt? Weil ich mit Leidenschaft in meinem Garten bin und frische, gute Lebensmittel liebe. Meine Erfahrungen und Erlebnisse gebe ich euch auf grüneliebe.de weiter und hoffe euch damit zu inspirieren. Viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

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